(Registrieren)

Rheinische Post: Kommentar: Israels Lähmung

Geschrieben am 11-02-2009

Düsseldorf (ots) - Muss der Iran angegriffen werden, bevor er die
Atombombe besitzt? Gibt es wieder Krieg gegen die islamistische
Hamas, weil diese weiterhin mit Raketen auf Israel schießt? Wie geht
das Land mit der internationalen Wirtschaftskrise um, die auch Israel
erreicht hat? Es sind schwerwiegende Fragen, die der künftige
israelischen Premier rasch und entschieden beantworten müsste.
Doch Israel scheint unregierbar geworden zu sein. Die Wahl hatte wie
viele zuvor eine klare Entscheidung herbeiführen sollen. Stattdessen
ist die politische Situation noch verworrener. Das ewige politische
Patt zwischen Rechten und Linken, Religiösen und Pragmatikern wurde
nicht beseitigt, sondern verlängert. Statt sich zu entscheiden, hat
Israel sich gelähmt.
Die dringlichste Aufgabe der nächsten Regierung ist deshalb eine
Reform des Wahlsystems. Ohne sie kann kein Premier auch nur eine der
vielen existenziellen Herausforderungen Israels bewältigen. Gerade
für Israel gilt der Satz: Auch die schwächste Regierung kann einen
Krieg beginnen, aber nur eine starke ist in der Lage, einen
dauerhaften Frieden mit den Nachbarn auszuhandeln. Unregierbarkeit
ist für Israel ein zu hoher Preis

Originaltext: Rheinische Post
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/30621
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_30621.rss2

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2303


Kontaktinformationen:

Leider liegen uns zu diesem Artikel keine separaten Kontaktinformationen gespeichert vor.
Am Ende der Pressemitteilung finden Sie meist die Kontaktdaten des Verfassers.

Neu! Bewerten Sie unsere Artikel in der rechten Navigationsleiste und finden
Sie außerdem den meist aufgerufenen Artikel in dieser Rubrik.

Sie suche nach weiteren Pressenachrichten?
Mehr zu diesem Thema finden Sie auf folgender Übersichtsseite. Desweiteren finden Sie dort auch Nachrichten aus anderen Genres.

http://www.bankkaufmann.com/topics.html

Weitere Informationen erhalten Sie per E-Mail unter der Adresse: info@bankkaufmann.com.

@-symbol Internet Media UG (haftungsbeschränkt)
Schulstr. 18
D-91245 Simmelsdorf

E-Mail: media(at)at-symbol.de

185903

weitere Artikel:
  • WAZ: Wittkes Absturz - Kommentar von Christoph Meinerz Essen (ots) - Zu hoch gepokert und deshalb so tief gefallen: Das ist die knappe Erklärung für den plötzlichen Absturz des Oliver Wittke als nordrhein-westfälischer Bau- und Verkehrsminister. Nicht sein eigenes Tempo, sondern eine fatale Fehleinschätzung wurde ihm letztlich zum Verhängnis: Dass sich der Fahrverbot als Folge seiner Raserei durch ein Dorf im Sauerland sowohl vor dem NRW-Ministerpräsidenten als seinem Dienstherrn als auch der Öffentlichkeit geheim halten lässt. Doch irgendwann kommt alles raus. Eben auch, dass Wittke mehr...

  • Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Afghanistan Bielefeld (ots) - Heißer Empfang für Richard Holbrooke. Mit einer ganzen Serie von Selbstmordanschlägen zeigten die Taliban dem US-Sonderbeauftragten für Afghanistan und Pakistan, worauf er sich eingelassen hat. Dabei ist dem Gesandten von US-Präsident Barack Obama seit langem klar, was auf dem Spiel steht. 2008 war das blutigste, opferreichste Jahr der Koalitionstruppen seit der Vertreibung der Taliban Ende 2001. Mit dem gestrigen Frontalangriff der Terroristen mitten in der Hauptstadt Kabul droht der Blutzoll am Hindukusch 2009 weiter mehr...

  • Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Kardelen Bielefeld (ots) - Der Kindesmörder von Paderborn ist gefasst. Auch wenn die Festnahme die kleine Kardelen nicht ins Leben zurückbringt, herrscht in und um Paderborn große Erleichterung: Der Mörder kann seiner gerechten Strafe zugeführt werden. Hinter türkischen Gefängnismauern wird Kardelens Peiniger jede Sekunde an seine Gräueltat erinnert. Er möge trilliardenfachen Schmerz spüren, sagt Kardelens Mutter: Nicht nur ein Mutterherz fühlt so. »Jedes Kind ist unser Kind«. In fünf Worte kleidete gestern eine von Schmerz gezeichnete Mutter eine mehr...

  • Allg. Zeitung Mainz: Für Mitmenschlichkeit (Kommentar zu Althaus) Mainz (ots) - Gewiss ist es kein böser Wille, dass die thüringische CDU erklärt, ihr Vorsitzender Dieter Althaus müsse sich bis zum 14. März über seine politische Zukunft äußern. Althaus versucht in einer Reha-Klinik, wieder auf die Beine zu kommen. Am Neujahrstag stieß er auf der Skipiste mit einer Frau zusammen, die dabei starb. Die Schuldfrage wird noch untersucht. Am Dienstag musste der Politiker seinen 80-jährig verstorbenen Vater begraben. Einen Tag später die Kunde aus Erfurt: Weil das Wahlgesetz es will, wird eine Äußerung des mehr...

  • Südwest Presse: Kommentar zur Hypo Real Estate Ulm (ots) - Darfs auch etwas mehr sein? Bedauerlicherweise geht es in diesem Fall nicht um 100 Gramm Leberwurst beim Metzger, sondern um zehn Milliarden Euro. Soviel wird, ohne große Diskussion darüber in Regierung oder Bundestag, dem Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate als weiteres staatlich garantiertes Kapital zur Verfügung gestellt. Insgesamt sind es jetzt 102 Milliarden Euro, die seit Oktober vom Steuerzahler berappt werden für den Fall der Fälle. Nur mal zum Vergleich: Die ganze mit Pomp und Protz als soziale Wohltat verkündete mehr...

Mehr zu dem Thema Aktuelle Politiknachrichten

Der meistgelesene Artikel zu dem Thema:

LVZ: Leipziger Volkszeitung zur BND-Affäre

durchschnittliche Punktzahl: 0
Stimmen: 0

Bitte nehmen Sie sich einen Augenblick Zeit, diesen Artikel zu bewerten:

Exzellent
Sehr gut
gut
normal
schlecht