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Deutsche Umwelthilfe begrüßt Einlenken der Stadt Mainz: Ab dem 1. Juli 2020 nun endlich die Saubere Luft durch Dieselfahrverbote in der Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz

Geschrieben am 31-01-2020

Berlin (ots) - Den heute neu vorgestellten Luftreinhalteplan für Mainz
kommentiert Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe (DUH):

"Wir begrüßen das heute von der Stadt Mainz bekannt gegebene streckenbezogene
Diesel-Fahrverbot für alle Fahrzeuge schlechter als Euro 6/VI auf der Rheinachse
ab 1. Juli 2020. Die Stadt Mainz kommt damit einer Gerichtsentscheidung durch
eine neue von der Deutschen Umwelthilfe angestrengten Klage vor dem
Oberverwaltungsgericht in Koblenz zuvor. Nach allen vorliegenden Untersuchungen
wird nur die konsequente Aussperrung der besonders schmutzigen Diesel-Fahrzeuge
mit hohen Stickoxid-Realemissionen dazu führen, dass auch in Mainz nach nunmehr
10 Jahren endlich der Grenzwert für das Dieselabgasgift Stickstoffdioxid (NO2)
eingehalten wird und damit die Mainzerinnen und Mainzer endlich die Saubere Luft
atmen können."

Im Ergebnis werden täglich 13.000 weniger Dieselautos die Theodor-Heuss-Brücke
und damit die Innenstadt von Mainz passieren. Die DUH kritisiert, dass
Schadstoffmessungen an den parallel zur Rheinachse verlaufenden Straßen wie der
Hindenburgstraße und der Boppstraße fehlen.

"Damit ist nicht überprüfbar, ob durch mögliche Verlagerungsverkehre die
Grenzwerte zukünftig an diesen beiden Straßen überschritten werden. Ist dies der
Fall, müssen zusätzlich zonale Diesel-Fahrverbote auch für die Innenstadt von
Mainz erlassen werden. Ob die Entlastungswirkung auf der Rheinachse tatsächlich
eintritt, hängt zudem davon ab, dass die Einhaltung des Dieselfahrverbots durch
eine kontinuierliche Verkehrsüberwachung und Ahndung der Verstöße mit Bußgeldern
erfolgt und Ausnahmegenehmigungen nur in wenigen begründeten Einzelfällen
erteilt werden", so Resch weiter.

Pressekontakt:

Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer
0171 3649170, resch@duh.de

DUH-Pressestelle:
Ann-Kathrin Marggraf, Marlen Bachmann, Thomas Grafe
030 2400867-20, presse@duh.de
www.duh.de , www.twitter.com/umwelthilfe , www.facebook.com/umwelthilfe ,
www.instagram.com/umwelthilfe

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/22521/4507950
OTS: Deutsche Umwelthilfe e.V.

Original-Content von: Deutsche Umwelthilfe e.V., übermittelt durch news aktuell


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