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Südwest Presse: Kommentar zum Klimaschutz

Geschrieben am 17-12-2009

Ulm (ots) - Tarifrunden, EU-Gipfeltreffen und Klimaverhandlungen
haben ein Ritual: Feilschen bis zum Schluss. Warum? Man will denen
Zuhause zeigen, dass bis zur Erschöpfung um die allerletzte Stelle
hinter dem Komma gerungen wird.
In Kopenhagen wird wohl bis zur letzten Sekunde verhandelt, denn die
Staatengemeinschaft muss einen großen Schritt tun, um den
Klimaveränderungen ihre dramatischen Folgen zu nehmen. Das Problem
dabei: Sie dürften erst Ende dieses Jahrhunderts auftreten.
Vorausschauen ist aber nicht die Stärke der Politik. Deshalb prescht
kein Staatschef vor. Demokratiekritiker können dabei lernen: Je
größer die Macht eines Repräsentanten im eigenen Land ist, um so
hartnäckiger pokert er.
Es geht also um Egoismen statt um Verantwortung für die Menschheit
auf diesem Globus. Dabei ist klar: Die Industriestaaten müssen
vorangehen und weitreichende Reduktionsziele für Treibhausgase
festlegen. Ihre Industrialisierung hat den Treibhauseffekt
hauptsächlich verursacht. Schwellenländer wie China müssen mitziehen,
sonst steigen die Klimagase nur aus einer anderen Region in die
Atmosphäre. Den armen Ländern ist so zu helfen, dass sie ihre
Entwicklung auf einem umweltfreundlichen Fundament aufbauen. Das ist
nicht preiswert, aber zukunftsfähig.
Schielen die Regierungen hingegen weiter auf vermeintliche
ökonomische Vor- und Nachteile, erreichen sie viel zu wenig - für
alle Erdenbürger.

Originaltext: Südwest Presse
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/59110
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_59110.rss2

Pressekontakt:
Südwest Presse
Lothar Tolks
Telefon: 0731/156218


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