(Registrieren)

Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Gauck/Griechenland

Geschrieben am 06-03-2014

Stuttgart (ots) - Joachim Gauck unternimmt eine Gratwanderung
zwischen den Schulden der Gegenwart und der Schuld der Vergangenheit.
Was er im Gepäck hat, vermag die Griechen nicht zu besänftigen: weder
sein Mitgefühl noch das Bekenntnis zu anhaltender Solidarität oder
der bekundete Respekt für die Zumutungen der Finanzreformen, nicht
die Pläne für eine gemeinsame "Erinnerungsarbeit" oder die Bitten um
Vergebung. So groß die Überzeugungskraft seiner Worte sonst auch sein
mag, in Griechenland stößt sie an Grenzen. Die Erwartungen, denen er
dort begegnet, sind unerfüllbar. Im Jahre 69 nach dem Untergang des
Dritten Reiches ist nicht mehr die Zeit, das Kapitel
Reparationszahlungen noch einmal neu zu eröffnen. Da mag der
Finanzbedarf noch so groß sein.



Pressekontakt:
Stuttgarter Zeitung
Redaktionelle Koordination
Telefon: 0711 / 7205-1225
E-Mail: newsroom.stuttgarterzeitung(at)stz.zgs.de
http://www.stuttgarter-zeitung.de


Kontaktinformationen:

Leider liegen uns zu diesem Artikel keine separaten Kontaktinformationen gespeichert vor.
Am Ende der Pressemitteilung finden Sie meist die Kontaktdaten des Verfassers.

Neu! Bewerten Sie unsere Artikel in der rechten Navigationsleiste und finden
Sie außerdem den meist aufgerufenen Artikel in dieser Rubrik.

Sie suche nach weiteren Pressenachrichten?
Mehr zu diesem Thema finden Sie auf folgender Übersichtsseite. Desweiteren finden Sie dort auch Nachrichten aus anderen Genres.

http://www.bankkaufmann.com/topics.html

Weitere Informationen erhalten Sie per E-Mail unter der Adresse: info@bankkaufmann.com.

@-symbol Internet Media UG (haftungsbeschränkt)
Schulstr. 18
D-91245 Simmelsdorf

E-Mail: media(at)at-symbol.de

515721

weitere Artikel:
  • Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Russland/EU-Gipfel/Sanktionen Stuttgart (ots) - Die Zwickmühle der Europäer ist beim Krisengipfel in Brüssel offen zu Tage getreten. Weder kann man die Ukrainer mit ihren Hoffnungen fallen lassen wie eine heiße Kartoffel, noch kann die von Moskau zwar bestrittene, aber doch offensichtliche Grenzverletzung unbeantwortet bleiben. Das schuldet die EU allein schon ihren östlichen Mitgliedern, die sich nun ebenfalls bedroht fühlen. Doch im EU-Werkzeugkasten gibt es nur wenige Daumenschrauben, die  Putin angelegt werden könnten. In dieser Lage hat der mehr...

  • Badische Neueste Nachrichten: Retourkutsche Kommentar Von Udo Stark Karlsruhe (ots) - Bundespräsident Joachim Gauck hat in Griechenland eine schwere Mission zu erfüllen. Durch die Euro-Krise ist das Verhältnis der Griechen zu den Deutschen schwer belastet. Athen macht Berlin für das harte Sparprogramm verantwortlich, das wegen der Überschuldung Griechenlands notwendig geworden war. Sicher gibt es gute Argumente, dass Griechenland an seiner Misere eine große Mitschuld trägt. Aber was hilft es schon, wenn man einem Ertrinkenden sagt, dass er sich selbst in die Notsituation gebracht hat? Ein solcher mehr...

  • ARD-DeutschlandTrend März 2014: Knappe Mehrheit mit Arbeit der Regierung unzufrieden / Bestnote für Steinmeier Köln (ots) - Sperrfrist: 06.03.2014 22:45 Bitte beachten Sie, dass diese Meldung erst nach Ablauf der Sperrfrist zur Veröffentlichung freigegeben ist. Verwendung nur mit Quellenangabe "ARD-DeutschlandTrend" Die Koalitionsparteien müssen in der Sonntagsfrage des aktuellen ARD-DeutschlandTrends leichte Verluste hinnehmen. Die Union legt zwar auf 42 Prozent zu (+1 im Vergleich zum Vormonat), die SPD verliert aber 3 Punkte und landet bei 24 Prozent. Die Grünen können zwei Punkte gut machen und kommen auf 11 Prozent, mehr...

  • ARD-DeutschlandTrend März 2014: Martin Schulz bei Europawahl knapp vor Jean-Claude Juncker Köln (ots) - Sperrfrist: 06.03.2014 22:45 Bitte beachten Sie, dass diese Meldung erst nach Ablauf der Sperrfrist zur Veröffentlichung freigegeben ist. Verwendung nur mit Quellenangabe "ARD-DeutschlandTrend" Bei der Sonntagsfrage zur im Mai anstehenden Europawahl liegt die Union mit 40 Prozent vorn. Sie hat im Vergleich zum letzten Monat um zwei Punkte zugelegt. Die SPD verliert um drei Punkte und kommt auf 26 Prozent, die Grünen erreichen 11 Prozent (+1), die Linke 7 Prozent (-1). Die AfD erreicht 5 Prozent (-1), die mehr...

  • ARD-DeutschlandTrend März 2014: Mehrheit sieht EU und die Bundesregierung beim Ukraine-Konflikt in der Pflicht Köln (ots) - Sperrfrist: 06.03.2014 22:45 Bitte beachten Sie, dass diese Meldung erst nach Ablauf der Sperrfrist zur Veröffentlichung freigegeben ist. Verwendung nur mit Quellenangabe "ARD-DeutschlandTrend" Im Konflikt zwischen Russland und der Ukraine halten 72 Prozent der Deutschen wirtschaftliche und finanzielle Hilfen für die Ukraine für eine richtige Maßnahme in der gegenwärtigen Situation. 62 Prozent halten politischen Druck seitens der USA und der EU auf Russland für sinnvoll. Wirtschaftliche Sanktionen gegen mehr...

Mehr zu dem Thema Aktuelle Politiknachrichten

Der meistgelesene Artikel zu dem Thema:

LVZ: Leipziger Volkszeitung zur BND-Affäre

durchschnittliche Punktzahl: 0
Stimmen: 0

Bitte nehmen Sie sich einen Augenblick Zeit, diesen Artikel zu bewerten:

Exzellent
Sehr gut
gut
normal
schlecht