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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur NRW-Schulpolitik

Geschrieben am 15-04-2008

Bielefeld (ots) - Die Regierung Rüttgers hat nachgelegt. Ob aus
voller Überzeugung oder auf Druck, ist nicht ganz klar. Sicher ist,
dass sich jetzt alle Parteien im Landtag mehr Ganztagsbetrieb auch an
Gymnasien und Realschulen auf ihre Fahnen geschrieben haben.
Damit hören die Gemeinsamkeiten aber auch schon auf. SPD und Grüne,
die das schon lange wollen, sollten sich freuen, kritisieren den
Vorstoß aber als zu spät, zu zögerlich und zu ärmlich ausgestattet.
Nur eines sagen Ute Schäfer und Genossen nicht: Warum sie nicht
längst ihre vielen guten Ideen umgesetzt hatten, als sie 2005 die
Macht im Land abgeben mussten.
Jetzt also ein erster Schritt mit finanzieller und politischer
Beteiligung der Kommunen vor Ort. Vielerorts immer noch
gewöhnungsbedürftig ist das Vorgehen der Landesregierung. Sie ordnet
nicht an, sie macht lediglich ein Angebot. In jedem der 54 Kreise und
kreisfreien Städte sind jetzt Stadträte und Schulen gefragt, ob sie
zugreifen.
Die regionale Bildungslandschaft wird auf jeden Fall bunter - und
die bewährte Halbtagsschule hat noch lange nicht ausgedient.

Originaltext: Westfalen-Blatt
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/66306
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_66306.rss2

Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261


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