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Rheinische Post: Der neue Energieschock

Geschrieben am 15-04-2008

Düsseldorf (ots) - Von Alexander von Gersdorff

Der Winter 2007/2008 war zwar nicht außergewöhnlich kalt, aber
ungewöhnlich lang. Noch immer laufen in Millionen von Haushalten die
Heizungen. Zusammen mit den stark gestiegenen Energiepreisen können
sich viele Verbraucher - übrigens nicht nur Mieter, sondern auch
Eigenheimbesitzer - auf saftige Nachforderungen von Vermietern und
Energieanbietern sowie auf deutlich erhöhte Vorauszahlungen gefasst
machen.
Das ist bitter, denn das Geld ist unwiederbringlich verloren. Es
fließt nach Russland oder Saudi-Arabien statt in Urlaub oder Möbel.
Nur die wenigsten Beschäftigten werden den Kaufkraftverlust über
entsprechend höhere Löhne wieder hereinholen können. Unternehmen wie
Unternehmern geht es bei den Energiekosten ja nicht anders - sie sind
also die falsche Adresse beim Ruf nach einem Ausgleich.
Dennoch besteht kein Grund zur Resignation. Denn erstens wird an der
staatlichen Gebührenschraube - endlich - nicht mehr weitergedreht.
Zweitens kennt auch der Rohstoffmarkt, wie jeder Markt, nie nur eine
Richtung. Vor allem: Bürger und Wirtschaft haben über das Thema
Energiesparen die Lösung selbst in der Hand. Die Industrieländer
haben die psychologisch und finanziell viel schwierigeren Ölkrisen
bewältigt, sie werden über kurz oder lang auch mit diesem
Energieschock fertig.

Originaltext: Rheinische Post
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/30621
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Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2303


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