Weiden (ots) - Die Viertel-Privatisierung soll sechs bis acht Milliarden Euro in die Kassen spülen - ein durchschlagendes Argument. Wer soll diese Summe bezahlen? Kleinaktionäre dürften sich die Finger nach dem Telekom-Desaster kaum verbrennen wollen. "Heuschrecken" scheuen ein solches Angebot, bei dem sie investieren, aber nicht mitreden dürfen. Damit wäre ein erstes Risiko für den Erfolg des Börsenganges genannt: Das eines sehr nervösen Marktes. Das zweite Manko: Der Bund besetzt die entscheidenden Posten in dieser neuen Unternehmensstruktur. Diese Konstruktion ist bei diversen Landesbanken schief gelaufen, eine Wiederholungsgefahr nicht ausgeschlossen.
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