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Besteht bei Ihnen aufgrund von Osteoporose ein Risiko für Knochenbrüche? Finden Sie dies mit dem neuen Osteoporose-Risiko-Test der IOF heraus! (FOTO)

Geschrieben am 16-10-2019

Genf (ots) -

Auch wenn Sie es nicht sehen oder spüren können, werden Ihre
Knochen möglicherweise dünner und fragiler. Weltweit erleiden eine
von drei Frauen und einer von fünf Männern ab 50 Jahren einen
Knochenbruch aufgrund von Osteoporose. Dabei handelt es sich um eine
versteckte Krankheit, bei welcher die Knochen so brüchig werden, dass
sie schon nach einem kleinen Sturz oder bei einem Stoß oder Schlag
brechen können.

Zum Weltosteoporosetag 2019 Osteoporose-Welttag hat die
International Osteoporosis Foundation (IOF) den
Osteoporose-Risiko-Test eingeführt. Dabei handelt es sich um einen
schnell und einfach durchzuführenden Online-Fragebogen, der Sie auf
mögliche Risikofaktoren für Osteoporose hinweist. Der Risiko-Test
umfasst acht Schlüsselfragen und zeigt bekannte Risikofaktoren auf,
die sich negativ auf die Knochengesundheit auswirken können.

Einem IOF-Bericht zufolge waren im Jahr 2017 in Deutschland
schätzungsweise rund 4,2 Millionen Frauen und 1,1 Millionen Männer ab
50 Jahren von Osteoporose betroffen, wobei über 765.000
Fragilitätsfrakturen verzeichnet wurden. Bis 2030 soll diese Zahl um
18,5 % steigen. Thorsten Freikamp, Geschäftsführer des
Bundesselbsthilfeverbandes für Osteoporose e.V. (BfO), fordert alle
älteren Menschen auf, sich ihres Osteoporoserisikos bewusst zu sein:

"An Osteoporose können beide Geschlechter erkranken, Frauen sind
jedoch häufiger betroffen als Männer. Insbesondere werden daher
Frauen ab 60 Jahren aufgefordert, sich darüber zu informieren, ob bei
ihnen Risikofaktoren für Osteoporose vorliegen. Sollten
Risikofaktoren ermittelt werden, ist es wichtig, einen Arzt um eine
Beurteilung der Knochengesundheit zu bitten. Dies ist der erste
entscheidende Schritt, um Fragilitätsfrakturen zu verhindern."

Zu den wichtigsten Risikofaktoren für Osteoporose zählen das Alter
(Senioren haben ein höheres Risiko), Knochenbrüche nach dem 50.
Lebensjahr (Alarmstufe Rot hinsichtlich Osteoporose!), Untergewicht,
Größenverlust, Hüftfrakturen oder Osteoporose bei den Eltern,
bestimmte Störungen oder die Einnahme bestimmter Medikamente, die im
Zusammenhang mit Knochenschwund stehen, Rauchen und übermäßiger
Alkoholkonsum.

Professor Cyrus Cooper, Präsident der IOF, warnt: "Die Osteoporose
kommt auf leisen Sohlen. Sie dürfen dennoch nicht falsch reagieren,
denn sie ist gefährlich. Durch Osteoporose verursachte Knochenbrüche
können zu einer langfristigen Behinderung, einer verminderten
Lebensqualität und einem Verlust der Selbstständigkeit führen. Daher
ist es äußerst wichtig, dass Risikopersonen rechtzeitig getestet und
behandelt werden. Wir müssen alle daran denken, dass gesunde Knochen
dafür sorgen, dass wir aufrecht stehen können und unser Körper stark
bleibt, sodass wir aktiv altern und weiter selbstständig leben
können."

Osteoporose-Risiko-Test der IOF: http://riskcheck.iofbonehealth.org

Weitere Informationen zu Osteoporose:
Bundesselbsthilfeverband für Osteoporose (BfO) e.V.
https://www.osteoporose-deutschland.de/

Informationen zum Weltosteoporosetag Osteoporose-Welttag (WOD):

Der alljährlich am 20. Oktober stattfindende WOD dient der
gemeinsamen Durchführung von weltweiten Aktionen im Bereich
Osteoporose- und Frakturprävention. Besuchen Sie
www.worldosteoporosisday.org

Über die IOF

Die International Osteoporosis Foundation ist die weltweit größte
Nichtregierungsorganisation für Knochengesundheit und
Osteoporoseprävention. www.iofbonehealth.org



Pressekontakt:
IOF, L. Misteli info@iofbonehealth.org
+41 22 9940100

Original-Content von: The International Osteoporosis Foundation (IOF), übermittelt durch news aktuell


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