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Rheinische Post: Kommentar: Facebook führt die EU-Parlamentarier vor

Geschrieben am 22-05-2018

Düsseldorf (ots) - Das Scheitern kam mit Ansage: Knapp einen
Monat, nachdem Facebook-Chef Mark Zuckerberg dem US-Kongress wegen
des Datenskandals Rede und Antwort gestanden hatte, bemüßigte er sich
auch nach Brüssel, um EU-Politikern zu erklären, welche Konsequenzen
er aus dem Skandal ziehen werde. Statt mehreren Stunden wie in den
USA nahm er sich knapp 90 Minuten Zeit, statt sich allen
Parlamentariern zu stellen, sprach er vor einem ausgewählten
Grüppchen, statt wenigstens deren Fragen komplett zu beantworten,
brach er mit Verweis auf die Zeit ab und versprach lediglich, den
Rest nachzuliefern. Wer verstehen wollte, warum US-Digitalkonzerne so
wenig Respekt vor europäischen Gesetzen haben, der fand in dem
unterwürfigen Auftritt von EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani die
Antwort. Denn während europäische Konzerne wie VW in den USA bei
Ärger zu Kreuze kriechen müssen, lässt man Zuckerberg mit einem
dünnen Auftritt durchkommen. Das ist beschämend für die EU, an deren
wirtschaftlicher Bedeutung kein US-Digitalkonzern vorbeikommt. Das
sollte man deren Chefs spüren lassen. Bei Zuckerberg wurde die Chance
verpasst - aber leider kommt die nächste Gelegenheit bestimmt.

www.rp-online.de



Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell


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