(Registrieren)

Kölner Stadt-Anzeiger: Deutschtürke aus Köln kann Ukraine verlassen - Türkei ließ ihn für Monate festsetzen

Geschrieben am 22-02-2018

Köln (ots) - Der türkischstämmige Kölner Kemal Kutan hat nach
mehreren Monaten Zwangsaufenthalt die Ukraine verlassen können. Das
berichtet der "Kölner Stadt-Anzeiger" (Freitag-Ausgabe) Die Türkei
hatte den 52-jährigen Kioskbesitzer aus Köln-Buchforst am 23. Juli
2017 wie den türkischstämmigen Kölner Schriftsteller Dogan Akhanli
über eine sogenannte "Red notice" von Interpol in dem Land festsetzen
lassen. Die Türkei wirft Kutan vor, in zwei Morde verwickelt zu sein.
Zudem habe er Kontakte zur verbotenen kommunistischen Partei TKP.
Kutan sagt, die Mordvorwürfe seien an den Haaren herbeigezogen. Am
Donnerstagmorgen durfte Kutan ausreisen, mittags landete er am
Düsseldorfer Flughafen.

Kutan war 2007 als politischer Flüchtling nach Deutschland
gekommen. Seit 2016 ist er deutscher Staatsbürger. Die Türkei hat
das Kopfgeld auf Kemal Kutan vor einigen Tagen auf knapp eine Million
Euro erhöht. Er befindet sich jetzt auf einer roten Liste der meist
gesuchten Staatsfeinde neben Fethullah Gülen, den die Türkei für den
Putschversuch 2016 verantwortlich macht.

https://www.ksta.de/politik/verfolgung-oppositioneller-tuerken-erd
ogans-langer-arm-reicht-bis-in-die-ukraine-29766986



Pressekontakt:
Kölner Stadt-Anzeiger
Newsdesk
Telefon: 0221 224 2080

Original-Content von: Kölner Stadt-Anzeiger, übermittelt durch news aktuell


Kontaktinformationen:

Leider liegen uns zu diesem Artikel keine separaten Kontaktinformationen gespeichert vor.
Am Ende der Pressemitteilung finden Sie meist die Kontaktdaten des Verfassers.

Neu! Bewerten Sie unsere Artikel in der rechten Navigationsleiste und finden
Sie außerdem den meist aufgerufenen Artikel in dieser Rubrik.

Sie suche nach weiteren Pressenachrichten?
Mehr zu diesem Thema finden Sie auf folgender Übersichtsseite. Desweiteren finden Sie dort auch Nachrichten aus anderen Genres.

http://www.bankkaufmann.com/topics.html

Weitere Informationen erhalten Sie per E-Mail unter der Adresse: info@bankkaufmann.com.

@-symbol Internet Media UG (haftungsbeschränkt)
Schulstr. 18
D-91245 Simmelsdorf

E-Mail: media(at)at-symbol.de

627094

weitere Artikel:
  • Mittelbayerische Zeitung: "Hartes Brett Europa" / Ein Kommentar der Mittelbayerischen Zeitung zum EU-Gipfel Regensburg (ots) - Als der große Soziologe Max Weber vor über 100 Jahren das Wort prägte, Politik sei ein starkes langsames Bohren von harten Brettern mit Leidenschaft und Augenmaß, da konnte er von einer EU mit 28 Mitgliedsstaaten - bald sind es nur noch 27 - nicht einmal träumen. Dabei war und ist die europäische Einigung die wichtigste Antwort auf zwei verheerende Weltkriege, die den alten Kontinent in Schutt und Asche legten und Millionen Menschen das Leben kosteten. Die Europäische Union wurde nach dem Ende des Kalten Krieges mehr...

  • Yvonne Magwas ist neue Vorsitzende der Gruppe der Frauen Berlin (ots) - Die Gruppe der Frauen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat am heutigen Donnerstag Yvonne Magwas zu ihrer neuen Vorsitzenden und Anja Weisgerber zu ihrer Stellvertreterin gewählt. Dazu erklärt Yvonne Magwas: "Als neue Vorsitzende freue ich mich sehr, dass uns im Vorstand der Gruppe der Frauen eine gute Mischung aus jungen und erfahrenen Abgeordneten gelungen ist. Das gute Wahlergebnis verstehen wir als Auftrag, gemeinsam mit allen Kolleginnen auf die erfolgreiche Arbeit der vergangenen Jahre aufzubauen und neue Akzente mehr...

  • Frankfurter Rundschau: Absurd Frankfurt (ots) - Absurd, absurder, Trump: Nach dem Schulmassaker in Florida will der US-Präsident Lehrer bewaffnen. Reicht das? Geht es nicht noch absurder? Müsste man nicht auch die Schüler bewaffnen - und mit dem Schießtraining so früh wie möglich beginnen, also sobald der Nachwuchs in der Lage ist, ein Gewehr zu halten? Es ist dann nicht mehr weit bis zu dem Vorschlag, der kürzlich auf der Satire-Seite Postillon zu lesen war: Verbieten wir nicht Waffen, sondern Schulen. Das ist pechschwarzer Humor. Aber vielleicht hilft er, mehr...

  • Rheinische Post: Jan Böhmermann fühlt sich in Erdogan-Affäre vom Staat im Stich gelassen Düsseldorf (ots) - TV-Satiriker Jan Böhmermann fühlt sich in der Affäre um sein Schmähgedicht über den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan vom Staat alleine gelassen. Das sagte der 37-Jährige der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Onlineausgabe). "Staatliche Akteure müssen die Grundrechte der Bürger schützen", sagte Böhmermann. "Wenn es den Menschen selbst überlassen ist, sich vor Feinden der Meinungsfreiheit zu schützen, muss man den Staat in Frage stellen." Böhmermann hatte im März 2016 ein beleidigendes Gedicht mehr...

  • Neue Westfälische (Bielefeld): Bundeswehr entfernt "Stalag"-Schild aus Camp in Afghanistan Bielefeld (ots) - Bielefeld. Die Bundeswehr hat das Schild mit dem umstrittenen Schriftzug "Stalag 13", das sich offenbar lange Zeit auf dem Gelände eines Militärcamps in Masar-e-Sharif (Afghanistan) befand, abgebaut. "Sofort nach Bekanntwerden des Sachverhaltes sind durch das Einsatzführungskommando der Bundeswehr Maßnahmen im Deutschen Einsatzkontingent ,Resolute Support' eingeleitet worden", sagt ein Sprecher des Einsatzkommandos auf Anfrage der in Bielefeld erscheinenden Tageszeitung Neue Westfälische (Freitagausgabe). "Das mehr...

Mehr zu dem Thema Aktuelle Politiknachrichten

Der meistgelesene Artikel zu dem Thema:

LVZ: Leipziger Volkszeitung zur BND-Affäre

durchschnittliche Punktzahl: 0
Stimmen: 0

Bitte nehmen Sie sich einen Augenblick Zeit, diesen Artikel zu bewerten:

Exzellent
Sehr gut
gut
normal
schlecht