(Registrieren)

Westfalen-Blatt: Meinungsforscher sieht Deutsche verunsichert - "Lange existierende Grundlagen brechen zusammen" - Es gebe kein einheitliches Wertesystem mehr

Geschrieben am 31-12-2011

Bielefeld (ots) - So verunsichert wie derzeit sind die Deutschen
schon lange nicht mehr gewesen. Zu diesem Ergebnis kommt das
Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid. "Lange existierende Grundlagen
brechen zusammen", sagte Geschäftsführer Klaus Peter Schöppner
gegenüber dem Bielefelder "Westfalen-Blatt" (Silvesterausgabe). Dazu
gehöre der Glaube an eine bessere Zukunft der eigenen Kinder.

Außerdem trauten die Deutschen dem Staat mit Blick auf 2012 immer
weniger zu. "Sie rechnen mit einem schwachen Staat, der nicht mehr
regulativ eingreifen kann", betont Schöppner. Daher kippe die
Stimmung von Optimismus in Richtung Unsicherheit. Um diesen Trend
abzuwenden bräuchte es "ein einheitliches Wertesystem, was wir gerade
nicht haben", sagte Schöppner.



Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521/585-261


Kontaktinformationen:

Leider liegen uns zu diesem Artikel keine separaten Kontaktinformationen gespeichert vor.
Am Ende der Pressemitteilung finden Sie meist die Kontaktdaten des Verfassers.

Neu! Bewerten Sie unsere Artikel in der rechten Navigationsleiste und finden
Sie außerdem den meist aufgerufenen Artikel in dieser Rubrik.

Sie suche nach weiteren Pressenachrichten?
Mehr zu diesem Thema finden Sie auf folgender Übersichtsseite. Desweiteren finden Sie dort auch Nachrichten aus anderen Genres.

http://www.bankkaufmann.com/topics.html

Weitere Informationen erhalten Sie per E-Mail unter der Adresse: info@bankkaufmann.com.

@-symbol Internet Media UG (haftungsbeschränkt)
Schulstr. 18
D-91245 Simmelsdorf

E-Mail: media(at)at-symbol.de

371002

weitere Artikel:
  • Darmstädter Echo: Müntefering kritisiert Merkel und sieht das Ende der FDP kommen Darmstadt (ots) - Der ehemalige Vize-Kanzler und SPD-Chef Franz Müntefering hat sich kritisch zum Zustand der schwarz-gelben Koalition und zu den Führungsqualitäten von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) geäußert. Müntefering sagte dem "Darmstädter Echo" (Samstag-Ausgabe): "Mit Frau Merkel weiß man nicht, wo man landet." Der Zustand der schwarz-gelben Koalition sei selbst verschuldet. Mit Blick auf die die Zukunft der FDP sagte Müntefering: "Das war es für die FDP." Die rot-grüne Zeit sei viel besser gewesen, betonte der ehemalige mehr...

  • LVZ: Niebel lobt Karzais Korruptionsbekämpfung und will deutsche Wirtschaftsinteressen in Afghanistan stärker befördert sehen Leipzig (ots) - Genau zehn Jahre nach Beginn des deutschen militärischen Afghanistaneinsatzes hat Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) der afghanischen Regierung ein positives Zwischenzeugnis bei der Bekämpfung der Korruption ausgestellt. Zugleich forderte Niebel in einem Gespräch mit der "Leipziger Volkszeitung" (Sonnabend-Ausgabe) die deutschen Unternehmen auf, sich auch aus eigenen wirtschaftlichen Interessen heraus viel stärker in der Himalaya-Region zu engagieren. Am 1. Januar 2002 begann mit der Entsendung eines Bundeswehr-Vorauskommandos, mehr...

  • Petra Pau: Worte der Bundeskanzlerin müssen der Parteivorsitzenden in den Ohren klingen Berlin (ots) - "Die Worte der Bundeskanzlerin Merkel müssen der Parteivorsitzenden Merkel in den Ohren klingen" erklärt Petra Pau, Mitglied im Vorstand der Fraktion DIE LINKE und im Innenausschuss des Bundestages, zur Neujahrsansprache der Kanzlerin, in der sie den Kampf gegen Rechtsextremismus als Daueraufgabe bezeichnet hat. Pau weiter: Die Worte höre ich wohl, allein es fehlen Taten. Die CSU-Forderung nach einer Beendigung der staatlichen Parteienfinanzierung für die NPD klingt wohlfeil, doch ohne Gesamtkonzept im gesellschaftlichen mehr...

  • Sonntag aktuell: 2012 Stuttgart (ots) - Optimisten sind Menschen, die alles halb so schlimm oder doppelt so gut finden.Obwohl! Gerade zum Jahreswechsel trauen sich auch die Pessimisten aus ihren Löchern. Vor allem, wenn sie Anhänger der FDP sind. Selbst die Unverdrossenen unter ihnen schauen nicht ohne Sorgen in die nahe Zukunft, der schmerzvoll-liberalen Erkenntnis folgend, dass es keine Kunst ist, Optimist zu sein, sehr wohl aber, einer zu bleiben. Aber was soll's. Schulden-Skandal, Euro-Krise, Kredit-Affäre oder Konjunkturabkühlung: Das alles ist, mehr...

  • LVZ: CSU-Landesgruppe: Elterngeld hat jungen Familien "bisher kaum geholfen" / CSU will sich auf Kreuther Klausur als "Stabilitätsanker der Koalition" zeigen Leipzig (ots) - Das von der Bundesregierung eingeführte Elterngeld, das in der ersten Zeit nach der Geburt eines Kindes den Einkommensausfall junger Väter und Mütter ein wenig ausgleichen soll, hat nach Ansicht der CSU faktisch in seiner derzeitigen Ausgestaltung kaum etwas gebracht. Stefan Müller, Parlamentarischer Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe, sagte der "Leipziger Volkszeitung" (Montag-Ausgabe) in einem Interview: "Es hat jungen Familien - trotz mehrerer Milliarden, die es kostet - bislang kaum geholfen, Familie und Beruf mehr...

Mehr zu dem Thema Aktuelle Politiknachrichten

Der meistgelesene Artikel zu dem Thema:

LVZ: Leipziger Volkszeitung zur BND-Affäre

durchschnittliche Punktzahl: 0
Stimmen: 0

Bitte nehmen Sie sich einen Augenblick Zeit, diesen Artikel zu bewerten:

Exzellent
Sehr gut
gut
normal
schlecht