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Neue Westfälische: Neue Westfälische (Bielefeld): Rückrufaktionen von Autoherstellern Fehler bekennen JÜRGEN JUCHTMANN

Geschrieben am 04-02-2010

Bielefeld (ots) - In den 1960er Jahren explodierten schon bei
leichten Auffahrunfällen die Benzintanks einiger bedenkenlos
zusammengeschweißter Großserienschachteln in den USA. Die Insassen
verbrannten bei lebendigem Leibe. Es dauerte Jahre, bis der
Verbraucheranwalt Ralph Nader mehr Sicherheit bei amerikanischen
Autoherstellern - übrigens gegen deren erbitterten Widerstand -
durchsetzen konnte.
So etwas brennt sich in die Autofahrerseele. Das bekommt in den USA
jetzt Toyota zu spüren, dessen Probleme mit klemmenden Gaspedalen
vergleichsweise gering erscheinen.
Immer mehr neue Modelle, immer schnellere Modellwechsel, der stetig
zunehmende Konkurrenzdruck in einem von Käuferschwund geprägten Markt
führen zu Fehlern in der Ingenieursarbeit, erhöhtem Kostendruck bei
Zulieferern und zu Rückrufaktionen, auch bei Premium-Marken.
Doch wie wird damit umgegangen? Einige Hersteller vertuschen oder
verniedlichen ihre Probleme. Andere reparieren unerkannt bei der
nächsten Inspektion, was legitim ist, solange es die Fahrsicherheit
nicht gefährdet. Wieder andere gehen in die Offensive, bekennen
Fehler und beseitigen sie umgehend.
Genau das haben deutsche Autofahrer verdient, denn ihre Markentreue
hält oft ein Führerscheinleben lang.

Originaltext: Neue Westfälische
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/65487
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_65487.rss2

Pressekontakt:
Neue Westfälische
News Desk
Telefon: 0521 555 271
nachrichten@neue-westfaelische.de


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