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Saarbrücker Zeitung: Tausende Schüler erhalten doch kein kostenloses Schulobst

Geschrieben am 21-12-2009

Saarbrücken (ots) - Tausende Schüler werden im kommenden Jahr doch
kein kostenloses Obst erhalten. Wie die "Saarbrücker Zeitung"
(Dienstagausgabe) berichtet, wollen sich acht der 16 Bundesländer
nicht an dem von der Europäischen Union geförderten und vom Bundesrat
beschlossenen Schulobstprogramm beteiligen. Noch schlechter ist die
Resonanz in den Ländern auf das EU-Schulmilchprogramm.

Der parlamentarische Staatssekretär im Bundeslandwirtschafts- und
Ernährungsministerium, Gerd Müller (CSU), bestätigte dies der
Zeitung. Ein Drittel der deutschen Schulkinder gehe ohne ein
Frühstück in die Schule. "Das ist ein untragbarer Zustand. Die
Verantwortung liegt auf Länderebene", kritisierte Müller. Durch die
EU-Förderung zur Hälfte gehe es lediglich um einen Betrag von drei
Euro pro Kind und Monat, den die Länder aufbringen müssten. Das sei
als Beitrag für eine gesunde Ernährung der Kinder "weiß Gott" nicht
zu viel. Bislang wollen sich laut Zeitung lediglich
Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Hamburg, Nordrhein-Westfalen,
Rheinland-Pfalz, Thüringen und das Saarland am Schulobstprogramm
beteiligen. Die anderen Länder begründen ihre Ablehnung unter anderem
mit einem unverhältnismäßig hohen Verwaltungsaufwand.

Noch schlechter ist laut Zeitung die Inanspruchnahme
EU-Schulmilchprogramms durch die Länder, das die Versorgung von
Kindern und Jugendlichen mit Milch zu einem günstigen Preis fördert.
Bundesweit kommen lediglich sieben Prozent der Schüler im Rahmen des
Programms in den Genuss von Milch oder von Milchmixgetränken.

Originaltext: Saarbrücker Zeitung
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/57706
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_57706.rss2

Pressekontakt:
Saarbrücker Zeitung
Büro Berlin

Telefon: 030/226 20 230


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