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Märkische Oderzeitung: Kommentarauszug zu NATO/Russland

Geschrieben am 01-05-2009

Frankfurt/Oder (ots) - Dass es für die NATO unbedingt notwendig
ist, ein dreiviertel Jahr nach dem Georgien-Krieg ein Manöver mit der
Kaukasusrepublik durchzuführen, ist nicht nachvollziehbar. Es sei
denn, sie möchte gegenüber Moskau Stärke demonstrieren. Denn der
Kreml lässt nichts unversucht, seine Macht in diesem Gebiet
auszubauen. Erst erkannte er die abtrünnigen georgischen
Teilrepubliken Südossetien und Abchasien diplomatisch an. Und nun
unterzeichnet Präsident Dmitri Medwedew einen Vertrag, der seinen
Truppen für fünf Jahre die Grenzsicherung beider Republiken
überträgt. Der Waffenstillstandsvertrag sah einen Abzug vor. Eines
ist klar: Moskau fühlt sich von der Annäherung des Westens an die
Ex-Sowjetrepubliken bedroht. Sowohl EU als auch NATO streben engere
Beziehungen zu Staaten wie Georgien oder der Ukraine an. Ein Manöver
ist da ein genauso fatales Zeichen wie der Bruch internationaler
Verträge. Vertrauen schafft man so nicht.

Originaltext: Märkische Oderzeitung
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Pressekontakt:
Märkische Oderzeitung
CvD

Telefon: 0335/5530 563
cvd@moz.de


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