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Mitteldeutsche Zeitung: zu Papst und Juden

Geschrieben am 30-01-2009

Halle (ots) - Bereits vor einem Jahr hatte der Papst aus
Deutschland mit seiner rückwärtsgewandten Reform der
Karfreitags-Fürbitte "Für die Juden" für heftige Diskussionen
gesorgt. Damals wollte er in den Kirchen für "Erleuchtung" der Juden
beten lassen. Dass in einer solchen Formulierung zumindest indirekt
die Behauptung einer allein selig machenden Wahrheit enthalten ist,
weiß der raffinierte Theologe Joseph Ratzinger natürlich genau.
Wahrscheinlicher ist es daher, dass die wiederholten Vorstöße und
Rücknahmen das Terrain am rechten Rand ausweiten sollen. Wenn
Benedikt XVI. diesen Verdacht entkräften will, hilft nur eine
tatkräftige Distanzierung von jenen Irrlehrern, die den Juden Schmerz
und den Katholiken Schaden zufügen. Die Begründung kommt aus dem
Vatikan: "Wer den Holocaust leugnet, leugnet den christlichen Glauben
selbst." Dem ist nichts hinzuzufügen.

Originaltext: Mitteldeutsche Zeitung
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/47409
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Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Chefredaktion
Tel.: 0345 565 4300


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