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Neue OZ: Kommentar zu Hessen / Wahlen

Geschrieben am 15-01-2009

Osnabrück (ots) - Vergangenheitsbewältigung

Ein wenig Bildungspolitik, viel Wirtschaft - das sind die
Hauptthemen im hessischen Wahlkampf. Der Rest ist
Vergangenheitsbewältigung. Dafür steht ein Roland Koch. Der tritt
diesmal weichgespült und nicht im Entferntesten als jener
Polarisierer auf, als der er vor der letzten Wahl mit Ausländer- und
Jugendkriminalität punkten wollte - mit dem verdienten Misserfolg.
Dafür steht ebenfalls sein SPD-Kontrahent Thorsten Schäfer-Gümbel. Er
trug einst kritiklos die stümperhaften Koalitionsversuche seiner
Landesvorsitzenden Andrea Ypsilanti mit, ist auch für das Scheitern
mitverantwortlich und muss sich jetzt irgendwie davon distanzieren.

Folgt man den Umfragen, ist das Urteil der Wähler klar, ein Erfolg
von CDU und Liberalen und damit eine Koalition sicher. Den
Sozialdemokraten bliebe nur die undankbare Aufgabe, die Scherben zu
kitten und die Ära Ypsilanti auch personell endgültig abzuhaken. Und
darauf zu hoffen, dass das schwierige Erbe der
Noch-Landesvorsitzenden der Bundespartei das Wahljahr nicht völlig
verdirbt.

Kein leichter Start also für Kanzlerkandidat Frank-Walter
Steinmeier. Die erwartbare SPD-Schlappe in Hessen kann dennoch nicht
ihm zugerechnet werden. Zu klar ist, dass die traumtanzenden
hessischen Genossen die Misere verursacht haben - und ein
ungeschickter früherer SPD-Chef namens Kurt Beck.

Originaltext: Neue Osnabrücker Zeitung
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/58964
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Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: 0541/310 207


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