(Registrieren)

Westfalenpost: Westfalenpost zum Verhalten des BKA-Chefs Jörg Ziercke

Geschrieben am 02-03-2014

Hagen (ots) -

Den gegen ihn erhobenen Rücktrittsforderungen
sieht der BKA-Chef Jörg Ziercke nach eigenem Bekunden "gelassen"
entgegen. Das kann er angesichts seines Rentenalters von fast 67
Jahren wohl auch.

In der Sache selbst sollte sich der
BKA-Präsident allerdings nicht so smart und unangreifbar geben; sein
schweigsames Auftreten in eigener Amtssache ist alles andere als ein
Ruhmesblatt. Es dehnt vielmehr den Begriff, "absolut korrekt"
gehandelt zu haben, über die Schmerzgrenze hinaus. Und das nicht nur
bei den Mitgliedern des Innenausschusses, denen Ziercke doch
umfassend Rede und Antworte stehen sollte.

Jörg Ziercke
hatte schon vor der Aufdeckung eines weiteren brisanten
Kinder-Nacktfoto-Käufers keinen guten Eindruck gemacht, als er
angesichts von ein paar hundert Namen auf einer entsprechenden Liste
mangelnde Durch- und Übersicht im eigenen Haus beklagte. Wie, so
fragt man sich, schaffen es eigentlich die Geheimdienste der Briten
und Amerikaner, den täglichen Millionen-Wust an Informationen zu
verwalten?

Nein, der Leiter des Bundeskriminalamtes wollte
verschleiern. Anfangs seine schlecht organisierte Institution und
dann den peinlichen Befund in den eigenen Reihen. Und das ist kein
Grund zur Gelassenheit.





Pressekontakt:
Westfalenpost
Redaktion

Telefon: 02331/9174160


Kontaktinformationen:

Leider liegen uns zu diesem Artikel keine separaten Kontaktinformationen gespeichert vor.
Am Ende der Pressemitteilung finden Sie meist die Kontaktdaten des Verfassers.

Neu! Bewerten Sie unsere Artikel in der rechten Navigationsleiste und finden
Sie außerdem den meist aufgerufenen Artikel in dieser Rubrik.

Sie suche nach weiteren Pressenachrichten?
Mehr zu diesem Thema finden Sie auf folgender Übersichtsseite. Desweiteren finden Sie dort auch Nachrichten aus anderen Genres.

http://www.bankkaufmann.com/topics.html

Weitere Informationen erhalten Sie per E-Mail unter der Adresse: info@bankkaufmann.com.

@-symbol Internet Media UG (haftungsbeschränkt)
Schulstr. 18
D-91245 Simmelsdorf

E-Mail: media(at)at-symbol.de

514760

weitere Artikel:
  • Westfalenpost: Westfalenpost zur Krise auf der Krim Hagen (ots) - Geschichte droht sich zu wiederholen. Doch der neue Kalte Krieg wird im Gegensatz zum früheren Ost-West-Kräftemessen das Ungleichgewicht wohl nicht mehr los. Auf der Krim zeigt Wladimir Putin der Welt, dass er ein Verschleiern seiner Übernahme-Planung überhaupt nicht für notwendig erachtet. Ein eiskaltes Symbol großer Verachtung aller Widersacher.

    Was bleibt den starken europäischen Nationen und US-Präsident Barack Obama? Das Mahnen und Drohen. Erfolgsaussichten gleich Null. Rote Linien sind vom Präsidenten der mehr...

  • Weser-Kurier: Kommentar von Martin Wein zu Bürgerentscheiden in Niedersachsen Bremen (ots) - Natürlich ist es möglich, dass Volkes Wille im Trotz oder aus einer kurzsichtigen Laune heraus weitsichtige Pläne der Stadtväter und -mütter torpediert. Andererseits schützen Bürgerentscheide wirksam vor Klientelpolitik und Vetternwirtschaft. Dass die befragten Bürger mit ihrer Verantwortung sorgsam umgehen, zeigt sich in Niedersachsen. In den meisten Fällen entschieden die Befragten mit kühlem Kopf und lehnten viele Initiativen souverän ab. Und wenn die Bürger einmal anders denken als ihre gewählten Vertreter, dann mehr...

  • Rheinische Post: Krim ist kein Kriegsgrund Kommentar Von Martin Kessler Düsseldorf (ots) - Auf der Krim verletzen die Russen die von ihnen geschlossenen Verträge, das Völkerrecht und die Charta der Vereinten Nationen. Sie pfeifen auf die Souveränität der Ukraine. Diese erbittet jetzt Militärbeistand der Nato. Soll das Bündnis helfen? Um es vorwegzunehmen: Ein Truppeneinsatz wegen der Krim wäre fatal. Zwar lotet der russische Präsident Putin genau aus, wie weit er gehen kann, und reagiert nur auf westliche Stärke. Aber die muss sich nicht militärisch zeigen. Obwohl Europa bei Energielieferungen von Russland mehr...

  • Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Situation der Großen Koalition Bielefeld (ots) - Der Wahlkampf für die Bundestagswahl 2017 hat am Wochenende begonnen. Dreieinhalb Jahre vor dem voraussichtlichen Wahltermin. Daran droht die Große Koalition frühzeitig zu scheitern. Schon bevor CSU-Chef Horst Seehofer herausposaunt hat, dass Angela Merkel 2017 erneut als Kanzlerkandidatin der Union antreten werde, gab SPD-Vize Ralf Stegner die Losung für den Wahlkampf aus: »Merkel muss weg«. Dieser Slogan verfängt nur, wenn Merkel tatsächlich eine weitere Amtszeit anstreben sollte. Und offensichtlich deutet einiges mehr...

  • Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Ukraine Bielefeld (ots) - Noch vor einer Woche durften sich die Außenminister aus Polen, Frankreich und Deutschland wegen ihres Verhandlungserfolges in der Ukraine feiern lassen. Zu Recht. Aber nun geht die Arbeit der Diplomaten erst richtig los. Sie müssen Russlands Präsident Wladimir Putin davon überzeugen, seine Soldaten auf der Halbinsel Krim zurück in die Kasernen zu holen. Dabei sind die Druckmittel des Westens eher dürftig. Olympia in Sotschi ist Geschichte, eine Absage westlicher Sportler hat sich damit erledigt. Und ein Wirtschaftsboykott mehr...

Mehr zu dem Thema Aktuelle Politiknachrichten

Der meistgelesene Artikel zu dem Thema:

LVZ: Leipziger Volkszeitung zur BND-Affäre

durchschnittliche Punktzahl: 0
Stimmen: 0

Bitte nehmen Sie sich einen Augenblick Zeit, diesen Artikel zu bewerten:

Exzellent
Sehr gut
gut
normal
schlecht