(Registrieren)

Rheinische Post: Assads teuflische Waffe = Von Matthias Beermann

Geschrieben am 07-03-2013

Düsseldorf (ots) - Die Hinweise mehren sich, dass es im syrischen
Bürgerkrieg wenigstens punktuell zum Einsatz chemischer Kampfstoffe
gekommen ist. Zwar hat Baschar al Assad beteuert, dass seine Armee
niemals C-Waffen gegen Landsleute einsetzen würde, aber auf solche
Schwüre sollte man nicht allzu viel geben. Wenn es darauf ankommt,
wird Assad genauso wenig Skrupel an den Tag legen wie einst Iraks
Diktator Saddam Hussein, der ganze Dörfer mit Giftgas auslöschen
ließ. Mindestens 70 000 Menschen sind dem Gemetzel in Syrien bereits
zum Opfer gefallen, eine Million Syrer sind auf der Flucht, ganze
Städte zerbombt. Schon jetzt eine schreckliche Bilanz, und dennoch
wäre der Einsatz geächteter Massenvernichtungswaffen jene rote Linie,
die nicht überschritten werden darf. Die Amerikaner haben
angekündigt, dass sie einen C-Waffen-Einsatz nicht tolerieren würden
- in der stillen Hoffnung, so weit werde es wohl schon nicht kommen.
Das darf aber nicht dazu führen, dass die Welt nun die Augen
verschließt vor dem Leid der Opfer von Assads bisher größtem
Verbrechen.



Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621


Kontaktinformationen:

Leider liegen uns zu diesem Artikel keine separaten Kontaktinformationen gespeichert vor.
Am Ende der Pressemitteilung finden Sie meist die Kontaktdaten des Verfassers.

Neu! Bewerten Sie unsere Artikel in der rechten Navigationsleiste und finden
Sie außerdem den meist aufgerufenen Artikel in dieser Rubrik.

Sie suche nach weiteren Pressenachrichten?
Mehr zu diesem Thema finden Sie auf folgender Übersichtsseite. Desweiteren finden Sie dort auch Nachrichten aus anderen Genres.

http://www.bankkaufmann.com/topics.html

Weitere Informationen erhalten Sie per E-Mail unter der Adresse: info@bankkaufmann.com.

@-symbol Internet Media UG (haftungsbeschränkt)
Schulstr. 18
D-91245 Simmelsdorf

E-Mail: media(at)at-symbol.de

451275

weitere Artikel:
  • Rheinische Post: Unseriös, Frau Steffens = Von Detlev Hüwel Düsseldorf (ots) - Die Menschen werden zum Glück immer älter. Leider werden Ältere oftmals auch pflegebedürftig. Sie so lange wie möglich in ihrer häuslichen Umgebung zu betreuen, ist ein richtiger Ansatz. Auch der mahnende Appell von NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens, dass die pflegenden Angehörigen oftmals bis an die Grenze ihrer Kräfte belastet sind und daher dringend Unterstützung benötigen, ist uneingeschränkt zutreffend. Was aber macht die Grünen-Ministerin mit diesem Befund? Sie nimmt die Kommunen in die Pflicht, mehr...

  • Rheinische Post: Michael Groschek wird zum Brücken-Minister = Von Ulli Tückmantel Düsseldorf (ots) - Weil Lieder, die um Harmonie werben ("Ein Lied kann eine Brücke sein", Joy Fleming) oft nur mäßig erfolgreich sind (Grand Prix 1975: Platz 17), stimmt Michael Groschek (SPD) lieber die düsteren Töne aus Fontanes "Die Brück' am Tay" an. Nahezu im Wochentakt verkündet der NRW-Verkehrsminister: "Tand, Tand, ist das Gebilde von Menschenhand." Als Groschek jüngst aufzählte, 375 der 6000 Fernstraßen-Brücken in NRW seien sanierungsbedürftig, warf ihm die CDU Übertreibung vor. Und wie zur Bestätigung der Oppositions-Kritik mehr...

  • Stuttgarter Zeitung: Leitartikel zum Weltfrauentag Stuttgart (ots) - Was waren das doch für Zeiten, Anfang der neunziger Jahre. Wer sich damals traute, das Wort "internationaler Frauentag" in einer Redaktionskonferenz fallen zu lassen, wusste, dass sein Tag gelaufen war. Die Kollegen rollten mit den Augen und stöhnten gequält auf; Frauentag - dieses angestaubt-sozialistische Erbe der DDR, bei dem doch eh nur ein paar verbiesterte Emanzen komplett humorfrei über Gleichberechtigung diskutieren wollten. Als ob es nichts Wichtigeres gäbe - sollten wir nicht dringend über die Autoindustrie, mehr...

  • BERLINER MORGENPOST: Größenwahn ist erlaubt Berlin (ots) - Als ich ein kleines Mädchen war, habe ich nicht viel über meine Zukunft nachgedacht. Ich war überzeugt davon, dass ich später, wenn ich nur erst erwachsen bin, alles machen kann, was ich will. Und in dem herrlichen Größenwahn, der Kindern eigen ist, war ich natürlich auch überzeugt davon, dass mir alles hervorragend gelingen würde. Meine Pläne wechselten mit dem Alter: Mal wollte ich eine berühmte Malerin werden, mal im VW-Bus die Welt erkunden, mal die erste Kanzlerin werden. Im Laufe der Zeit hat mich die Wirklichkeit mehr...

  • Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Nordkorea Aus einer anderen Zeit DIRK MÜLLER Bielefeld (ots) - Eine Meldung wie aus einer anderen Zeit: Nordkorea nimmt für sich das Recht auf einen nuklearen Präventivschlag gegen die USA in Anspruch, um entsprechenden nordamerikanischen Absichten zuvorzukommen, verbreiteten die Nachrichtenagenturen aus Pjöngjang. Eine Drohung, die ihren Zweck zunächst verfehlte. Ungerührt und einmütig beschloss der UN-Sicherheitsrat neue Sanktionen, mit denen der feindselige Atomkurs des abgeschotteten Diktatorenreichs gestoppt werden soll. Dass auch Nordkoreas engster Alliierter China sich mehr...

Mehr zu dem Thema Aktuelle Politiknachrichten

Der meistgelesene Artikel zu dem Thema:

LVZ: Leipziger Volkszeitung zur BND-Affäre

durchschnittliche Punktzahl: 0
Stimmen: 0

Bitte nehmen Sie sich einen Augenblick Zeit, diesen Artikel zu bewerten:

Exzellent
Sehr gut
gut
normal
schlecht