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Neue Westfälische: Gesundheitsprüfungen für ältere Autofahrer Sommertheater JÜRGEN JUCHTMANN

Geschrieben am 21-07-2009

Bielefeld (ots) - Noch ist völlig unklar, wie es zu dem traurigen
Unfall im Schützenumzug von Menden gekommen ist, da nutzen schon
wieder die Hinterbänkler der Nation jede sich bietende Gelegenheit,
um ihre wenig interessierende Meinung in hingehaltene Mikrofone zu
blasen.
Die Debatte um den sogenannten Senioren-TÜV, um Gesundheitsprüfungen
für ältere Autofahrer, ist wieder einmal voll entbrannt. Klar, die
Menschen in Deutschland werden immer älter, somit wächst auch die
Gruppe betagter Autofahrer. Sie können in der Regel schlechter sehen,
schlechter hören und weniger schnell reagieren als jüngere
Verkehrsteilnehmer.
Alle aktuellen Statistiken belegen jedoch, dass diese Nachteile von
der weitaus überwiegenden Zahl der älteren Menschen am Steuer oder am
Lenker durch eine defensive und vorausdenkende Fahrweise mehr als
ausgeglichen werden.
Warum wohl konzentriert sich die Verkehrspolizei bei ihren
Schwerpunktkontrollen seit Jahren auf die Zielgruppe der Fahrer
zwischen 18 und 27 Jahren?
Verantwortungsvolle ältere Autofahrer besuchen ohnehin regelmäßig
ihren Arzt und lassen sich von ihm die Fahrtüchtigkeit bescheinigen.
Die frisch aufgeflammte Debatte um den Senioren-TÜV ist nichts als
langweiliges, völlig überflüssiges Sommertheater.

Originaltext: Neue Westfälische
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/65487
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_65487.rss2

Pressekontakt:
Neue Westfälische
Jörg Rinne
Telefon: 0521 555 276
joerg.rinne@neue-westfaelische.de


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