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SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz hofft auf Wahlsieg von Joe Biden

Geschrieben am 21-08-2020

Köln (ots) - SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz hofft ein einen Wahlsieg des Demokraten Joe Biden bei der US-Präsidentschaftswahl. "Natürlich hoffe ich es", sagte Scholz dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Samstagausgabe). "Johannes Rau hat so schön gesagt: Die Aufgabe von Politik ist es, zu versöhnen statt zu spalten. Dafür stehe ich - und dafür steht Joe Biden", fügte der Vize-Kanzler hinzu. Darüber hinaus will Scholz im Falle seines Wahlsiegs einen Schuldenschnitt für überschuldete Kommunen durchsetzen. "Ich bin weiterhin der Meinung, dass wir einen Schuldenschnitt brauchen für die am höchsten verschuldeten Kommunen, die oftmals besonders unter dem Strukturwandel zu leiden haben", sagte Scholz dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Samstagausgabe). "Eine von mir geführte Bundesregierung wird einen Vorschlag vorlegen, wie wir die Lasten schultern. Das ist für mich nicht nur eine Frage der Solidarität, sondern auch von einheitlichen Lebensverhältnisse in Deutschland", fügte er der Bundesfinanzminister hinzu. Scholz rechnet sich außerdem gute Chancen aus, Bundeskanzler der Bunderepublik Deutschland zu werden. "Die Zeiten, in denen Bundestagwahlen Abstimmungen darüber waren, wer Koalitionspartner der CDU wird, sind vorbei", sagte der Bundesfinanzminister dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Samstagsausgabe). Scholz sieht einen Amtsbonus für sich als Vize-Kanzler: "Das Besondere an dieser Wahl ist, dass erstmals seit 1949 niemand antritt, der bereits Kanzler ist. Allerdings tritt ein amtierender Vizekanzler an." Schließlich hat sich Scholz dagegen ausgesprochen, nach dem Ende der Corona-Krise einen Sparkurs einzuschlagen. "Wenn wir die beginnende Stabilisierung der Wirtschaft nicht gefährden wollen, müssen wir einen langen Atem haben bei den staatlichen Hilfen. Damit dürfen wird nicht auf halber Strecke aufhören", sagte der Kanzlerkandidat der SPD dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Samstagausgabe). Es wäre "töricht anzunehmen, dass wir im nächsten Jahr ohne neue Schulden auskommen könnten", erklärte der Vize-Kanzler. Scholz geht davon aus, dass die Wirtschaft bis Ende nächsten Jahres oder Anfang übernächsten Jahres "wieder das Vorkrisen-Niveau" erreicht haben wird. "In einigen Branchen ist das bereits jetzt fast der Fall, in anderen wird es dauern", sagte der SPD-Politiker.

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