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BERLINER MORGENPOST: Sorgen um das Schloss - Kommentar von Joachim Fahrun zu den erneuten Problemen mit der Eröffnung des Humboldt Forums

Geschrieben am 26-02-2019

Berlin (ots) - Die Sorge ist überaus berechtigt. Angesichts eines
Debakels wie am BER und Problemen an vielen anderen in öffentlicher
und privater Regie entstandenen Bauvorhaben müssen die Alarmglocken
schrillen, wenn von offizieller Seite von Bauverzögerungen und
Mehrkosten die Rede ist.

Ein falscher Fußbodenbelag, zu wenige Bauarbeiter, ein paar
falsche Materiallieferungen. Auf einer dicht getakteten Baustelle
bringen gerade in der Endphase, wenn die Zeitpuffer aufgebraucht
sind, auch vergleichsweise kleine Probleme die Zeitpläne
durcheinander. Noch aber halten die Verantwortlichen an dem Ziel
fest, das Humboldt Forum in Etappen ab dem Spätherbst 2019 zu
eröffnen.

Wenn die Berliner Ausstellung im ersten Stock nicht mit als Erstes
öffnet, ist das sicher zu verkraften. Die nun erfolgten Alarmrufe
dienen ohnehin eher dazu, die Schuld an einer womöglich gescheiterten
Eröffnung 2019 dem Bauherren zuzuweisen, der eben die Flächen nicht
rechtzeitig zur Verfügung gestellt habe.

So bleibt es ärgerlich, dass das Schloss nicht wie angepeilt zum
250. Geburtstag des Naturforschers Alexander von Humboldt im
September 2019 seine Türen öffnen kann. Aber so wie es bisher
aussieht, ist das eher ein Schönheitsfehler. Anders als etwa bei
einem neuen Flughafen, bei dem jeder Tag Verzögerung viel Geld
kostet, verursacht hier ein späterer Start nicht unbedingt höhere
Kosten. Kulturbauten sind im Betrieb teurer als in geschlossenem
Zustand.



Pressekontakt:
BERLINER MORGENPOST

Telefon: 030/887277 - 878
bmcvd@morgenpost.de

Original-Content von: BERLINER MORGENPOST, übermittelt durch news aktuell


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