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stern-RTL-Wahltrend: Union verliert, AfD legt wieder zu - Forsa-Chef Güllner: 16 Prozent für die AfD in Ostdeutschland

Geschrieben am 09-12-2015

Hamburg (ots) - Für die Unionsparteien bröckelt wieder die
Zustimmung: Im stern-RTL-Wahltrend verlieren CDU/CSU im Vergleich zur
Vorwoche einen Prozentpunkt und kommen auf 38 Prozent. Auch die FDP
büßt einen Punkt ein und wäre mit 4 Prozent nicht im Bundestag
vertreten. Dafür gewinnt die AfD gleich zwei Punkte auf nun 8
Prozent. Die SPD verharrt bei 24 Prozent, die Grünen bleiben
weiterhin bei 10 Prozent, und auch der Wert für die Linke (9 Prozent)
verändert sich nicht. Auf die sonstigen kleinen Parteien entfallen 7
Prozent. Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen beträgt
jetzt 36 Prozent, immerhin drei Punkte mehr als in der vergangenen
Woche.

Union wie SPD rutschen bei der politischen Kompetenz - welche
Partei also mit den Problemen in Deutschland am besten fertig wird -
um jeweils einen Punkt ab: Der Union trauen dies 29 Prozent der
Wahlberechtigten zu, der SPD nur 9 Prozent. 54 Prozent dagegen trauen
es keiner Partei mehr zu. Auch bei der Kanzlerpräferenz - wenn also
die Spitze des Kanzleramts direkt gewählt werden könnte -
verschlechtern sich sowohl Angela Merkel als auch Sigmar Gabriel um
jeweils einen Punkt: Mit nun 48 Prozent liegt Merkel aber weiterhin
33 Prozentpunkte vor Gabriel mit 15 Prozent.

Dass die AfD bundesweit um zwei Prozentpunkte zulegen kann, führt
Forsa-Chef Manfred Güllner nicht nur auf die Talkshow-Auftritte
prominenter AfDler in öffentlich-rechtlichen Sendern zurück, sondern
vor allem auf die sinkende Zahl der Wahlwilligen von 67 auf nur noch
64 Prozent. "Bei einem Nichtwähler-Anteil von 36 Prozent relativiert
sich der Zuwachs der rechten AfD jedoch", so Güllner, "bezogen auf
alle Wahlberechtigten steigt er von vier auf gerade mal fünf
Prozent." Trotzdem: "Von denen, die jetzt an die Urnen gehen würden,
bekäme die AfD in Ostdeutschland 16 und in Bayern zehn, im Rest der
Republik aber nur sechs Prozent der Stimmen."

Datenbasis Wahltrend: Das Forsa-Institut befragte vom 30. November
bis 4. Dezember 2015 im Auftrag des Magazins stern und des
Fernsehsenders RTL 2506 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger, die
durch eine computergesteuerte Zufallsstichprobe ermittelt wurden. Die
statistische Fehlertoleranz liegt bei +/- 2,5 Prozentpunkten.

Diese Vorabmeldung ist nur mit der Quellenangabe
stern-RTL-Wahltrend zur Veröffentlichung frei.



Pressekontakt:
Esther Friede, Gruner + Jahr Unternehmenskommunikation, Telefon 040 -
3703 2178, oder Matthias Bolhöfer, RTL-Kommunikation, Telefon 0221 -
4567 4227


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