(Registrieren)

Stuttgarter Zeitung: Nahles kneift / Kommentar zu Koalition/Rentenpläne/Bundestag

Geschrieben am 19-12-2013

Stuttgart (ots) - Anstatt die Rentenpläne der großen Koalition zu
verteidigen, schickte die neue Bundessozialministerin Andrea Nahles
(SPD) ihre Staatssekretärin ans Rednerpult. Dies ist ungewöhnlich.
Wenn die Koalition schon die gültigen Gesetzesregeln zur
Beitragsanpassung außer Kraft setzt, sollte das die Ministerin
erklären. Immerhin müssen wegen dieser umstrittenen Entscheidung
Arbeitnehmer und Arbeitgeber jährlich auf knapp sechs Milliarden Euro
verzichten.

Nahles begründet ihre Zurückhaltung damit, dass es die
Koalitionsfraktionen sind, die das Gesetz eingebracht haben. Dennoch
hätte die Ministerin Stellung beziehen sollen. Als die große
Koalition von 2005 bis 2009 regierte, wurde die Mehrwertsteuer auch
mit dem Hinweis erhöht, auf diesem Weg reduzierten sich
Sozialbeiträge. Nun erwecken Union und SPD den Anschein,
Beitragssenkungen seien nicht so wichtig. Es wäre interessant gewesen
zu erfahren, wie die neue Ministerin den Sinneswandel der Politik
begründet.



Pressekontakt:
Stuttgarter Zeitung
Redaktionelle Koordination
Telefon: 0711 / 7205-1225
E-Mail: newsroom.stuttgarterzeitung(at)stz.zgs.de
http://www.stuttgarter-zeitung.de


Kontaktinformationen:

Leider liegen uns zu diesem Artikel keine separaten Kontaktinformationen gespeichert vor.
Am Ende der Pressemitteilung finden Sie meist die Kontaktdaten des Verfassers.

Neu! Bewerten Sie unsere Artikel in der rechten Navigationsleiste und finden
Sie außerdem den meist aufgerufenen Artikel in dieser Rubrik.

Sie suche nach weiteren Pressenachrichten?
Mehr zu diesem Thema finden Sie auf folgender Übersichtsseite. Desweiteren finden Sie dort auch Nachrichten aus anderen Genres.

http://www.bankkaufmann.com/topics.html

Weitere Informationen erhalten Sie per E-Mail unter der Adresse: info@bankkaufmann.com.

@-symbol Internet Media UG (haftungsbeschränkt)
Schulstr. 18
D-91245 Simmelsdorf

E-Mail: media(at)at-symbol.de

503514

weitere Artikel:
  • Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Wulff Stuttgart (ots) - Das, was der Richter anbietet, genügt Wulff nicht. Denn ein Freispruch erster Klasse ist die Einstellung des Verfahrens keineswegs. Es bleibt in solchen Fällen ein, wenn auch kleiner, Rest - ein Gschmäckle. Die Ehre, auf die er so viel Wert legt, bekommt Wulff so nicht zurück. Er kann sie vom Gericht gar nicht bekommen. Denn Wulff hat, auch wenn ihm nichts Strafbares nachzuweisen ist, Fehler gemacht, die man in den Ämtern, die er innehatte, nicht machen darf. Wulff hat für seine Fehler gezahlt. Er hätte einen mehr...

  • Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Russland/Putin/Chodorkowski Stuttgart (ots) - Putins Gnade wird in dem Riesenreich anders aufgenommen werden als im westlichen Ausland. Dort ist es zumindest zweifelhaft, ob es dem Präsidenten gelingt, verlorenes Vertrauen zu erneuern. Auch wenn Putin Vergebungstag hat: die Strukturen, die sich in den 14 Jahren seiner Herrschaft entwickelt und verfestigt haben, bleiben von den aktuellen Ereignissen unberührt. Chodorkowski selbst wird auch in Freiheit erst einmal weiter zu kämpfen haben. Den Anspruch auf Milliarden von US-Dollar, die er dem Staat hinterzogen mehr...

  • Badische Zeitung: Zwischenbilanz im Wulff-Prozess / Die Wahrheit des Richters Leitartikel von Thomas Fricker Freiburg (ots) - Ist das nun eine Sensation oder bloß das Eingeständnis, der Republik ein überflüssiges Justizspektakel zugemutet zu haben? Dass der Richter inmitten eines historischen Verfahrens - dem ersten Strafprozess gegen einen ehemaligen Bundespräsidenten überhaupt -, die dem Angeklagten zur Last gelegten Vorwürfe für nicht justiziabel erklärt, dürfte in der deutschen Rechtsgeschichte einzigartig sein und bleiben. Ähnlich einzigartig ist aber auch die Reaktion auf diesen Vorgang. Statt ungläubiges Staunen hat Richter mehr...

  • Märkische Oderzeitung: zur Reallohnentwicklung Frankfurt/Oder (ots) - Drei Jahre lang hatten die Beschäftigen - zumindest im Schnitt - real mehr im Portemonnaie. Damit ist nun Schluss. Für die Konjunktur, die sich 2014 und 2015 eigentlich noch verbessern soll, ist das eine schlechte Nachricht. Das bekommen dann Handel und Hersteller zu spüren. Und das merkt dann auch die neue Bundesregierung, die die derzeit so üppig fließenden Steuereinnahmen fest verplant hat - und womöglich auf die Idee kommt, doch die Steuern zu erhöhen. Pressekontakt: Märkische Oderzeitung CvD mehr...

  • Märkische Oderzeitung: zur neuen Bürgermeisterin in Frankfurt (Oder) Frankfurt/Oder (ots) - Das Geschrei ist groß. Die Kommunalaufsicht oder besser "das böse Innenministerium" hat in die Selbstverwaltungsrechte der Frankfurter eingegriffen und einfach eine erste Beigeordnete festgelegt. Übersehen wird dabei, dass es Spielregeln gibt. Und die sind von den Frankfurtern nicht eingehalten worden. Die Stadtverordneten haben sich über Jahre hinweg nicht auf einen Kandidaten einigen können. Von außen ist eine Stadt zu erleben, die mit Leidenschaft um die Bewahrung der Kreisfreiheit kämpft, aber deren kommunale mehr...

Mehr zu dem Thema Aktuelle Politiknachrichten

Der meistgelesene Artikel zu dem Thema:

LVZ: Leipziger Volkszeitung zur BND-Affäre

durchschnittliche Punktzahl: 0
Stimmen: 0

Bitte nehmen Sie sich einen Augenblick Zeit, diesen Artikel zu bewerten:

Exzellent
Sehr gut
gut
normal
schlecht