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Amerika - für Unternehmen das Land der unbegrenzten Möglichkeiten / Wie der Amerika-Experte Gerd Kichniawy deutsche Firmen in USA ansiedelt (FOTO)

Geschrieben am 07-11-2013

Düsseldorf (ots) -

Montagmorgen in einem Lagerhaus- und Bürokomplex in Atlanta. Für
den 68-jährigen Gerd Kichniawy beginnt die USA-Woche. Am Vortag ist
er mit einem Direktflug von Düsseldorf in die Hauptstadt des
US-Bundesstaates Georgia geflogen.

Er ist ein Pendler zwischen den Welten. Vor 30 Jahren gründete er
in Atlanta die gatc mit dem Ziel, ausländischen Firmen den
Markteintritt in die USA zu ermöglichen. Zuerst waren es nur deutsche
Kunden, jetzt betreut gatc mit 70 Mitarbeitern Firmen aus ganz Europa
und Nahost.

Fröhlich winkend läuft der USA-Experte durch die Hallen und grüßt
an jeder Ecke. Hier werden Produkte für den Weiterverkauf nicht nur
gelagert, sondern auch montiert. Links bauen Israelis digitale
Parkautomaten für den Verkauf in Amerika zusammen, rechts werden
deutsche Spezialstecker und Werkzeuge endmontiert. Und ganz hinten
liegen tausende Arbeitsschuhe, die ein deutscher Unternehmer mit
gatc-Hilfe mit großem Erfolg in Amerika verkauft. 87 Firmen hat gatc
bisher geholfen, in Amerika Fuß zu fassen und gutes Geld zu
verdienen. "Ich bin immer wieder schockiert, wie viele Firmen aus
Europa glauben, hier das schnelle Geld machen zu können, ohne genaue
Kenntnisse vom US -Markt zu haben." Er schüttelt den Kopf. Eigentlich
ist der gebürtige Düsseldorf im Rentenalter, aber die 68 Jahre sieht
man ihm nicht an. Da gibt es etwas, das hält ihn jung: Amerika!

Die erste Berührung mit den USA hieß Jerry Cotton. Die Abenteuer
des FBI-Agenten faszinierten ihn in seiner Jugend. Er las die
Romanhefte mit dem Stadtplan von New York auf den Knien. Kichniawys
Mutter verehrte die Literatur-Nobelpreisträgerin Pearl S. Buck. Ohne
Englisch zu können, reiste sie an die Wirkungsstätte der Autorin in
Amerika. Diese Faszination übertrug sich auf den Sohn und der
Unternehmensberater verbrachte demzufolge fast die Hälfte seines
Lebens in Amerika. Er lernte schnell und erkannte die Notwendigkeit
für ein Beratungsunternehmen, das nicht nur theoretische Denkarbeit
leistet, sondern auch operativ umsetzt. So kümmert sich sein Team um
alle Behördengänge, Zoll-Bescheinigungen, Zulassungen, Vertrieb,
Marketing und Controlling.

"Die neuen Firmen können dadurch in Amerika sofort souverän
arbeiten, denn unsere Leistung ist hier sehr anerkannt", erläutert
Kichniawy. "Und eines sollte man nicht vergessen", fügt er hinzu:
"Die Bürokratie hier ist riesig, gerade auch wenn es um den
Markteintritt von ausländischen Firmen geht".

Fakt ist für den 68-jährigen Düsseldorfer: "Wenn man die
Ratschläge berücksichtigt, kann man als deutsche Firma hier viel Geld
verdienen. Gerade jetzt wieder, wo Amerikas neuer Trend ist, im
eigenen Land zu produzieren. ,Made in USA' wird wieder modern! Und
dafür wird zum Beispiel deutsche Produktionstechnologie gebraucht."
Der größte Fehler sei, nicht auf das zu hören, was der Markt wünsche,
gerade die Deutschen würden oft als Besserwisser gelten. Und die
Abhör-Affäre? "Wollt ihr Geld verdienen oder über Politik reden?" ist
gerne seine erste rhetorische Frage bei der Beratung.

Kichniawy liebt Amerika, vor allem die Größe des Landes und die
fortwährende Pioniermentalität vieler Einwohner, die
Service-Bereitschaft und die Gastfreundschaft. Wenn er neue
potenzielle Kunden in Deutschland trifft, die den amerikanischen
Markt erobern wollen, ist seine zweite rhetorische Eingangsfrage:
"Wollt ihr Geld verdienen oder Amis belehren?" Die USA sind seiner
Meinung nach gerade jetzt für deutsche Firmen ein spannender Markt.
Man müsse allerdings die Wünsche der Konsumenten genau kennen und
sich auf diese einstellen.

Wer Kichniawy zuhört, der lernt einiges über die Fehler, die man
sich selbst gerne ersparen möchte. Nicht wenige deutsche Firmen haben
den US-Markt erfolglos verlassen, weil sie glaubten, ohne fachliche
und praktische Beratung klarzukommen. Das waren dann oft teure
Abenteuer.

Gerd Kichniawy hat noch große Pläne. Ihn faszinieren jetzt die
Möglichkeiten der digitalen Revolution. "Ein Geschenk des Himmels,
dass ich das mit erleben darf", resümiert er. Und: "Das ist ein
historischer Meilenstein der Menschheitsgeschichte!"

Er freut sich: Sein 25-jähriger Sohn Maximilian hat in diesen
Tagen seinen Master-Studiengang in Großbritannien abgeschlossen.
Jetzt tritt er an der Seite seines Vaters in die gatc. Und wird
ebenso ein Brückenbauer zwischen Europa und Amerika.



Pressekontakt:
gatc L.P.
Andre Zalbertus
0178 8800001
andre.zalbertus@zalbertus.com


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