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Import Shop Berlin: Mehr Umsatz bei stabilen Besucherzahlen

Geschrieben am 13-11-2011

Berlin (ots) - Erneut mehr als 40.000 Besucher unter dem Funkturm
- Umsätze auf rund 5,8 Millionen Euro angewachsen - Nächster Import
Shop vom 7. bis 11. November 2012 - Thematischer Fokus: Die
Seidenstraße

VORLÄUFIGE BILANZ

Die 50. Ausgabe des Import Shop Berlin schließt am Sonntagabend
mit einer erfolgreichen Bilanz ihre Tore. Erneut kamen mehr als
40.000 Besucher* zur exotischen Shoppingmeile unter dem Berliner
Funkturm. Mehr als 90 Prozent von ihnen gingen mit Einkäufen nach
Hause - hochwertigem Kunsthandwerk, Schmuck, Bekleidung, Naturwaren
oder außergewöhnlichen Weihnachtsgeschenken. Im Jubiläumsjahr der
Veranstaltung gaben sie dafür durchschnittlich 141 Euro aus. Das sind
insgesamt rund 5,8 Millionen Euro Umsatz für die 550 Aussteller aus
58 Ländern, etwa 300.000 Euro mehr als im Vorjahr.

"Zum Erfolg des 50. Import Shop Berlin hat der Auftritt des
diesjährigen Partnerlandes Marokko zweifellos einen wichtigen Beitrag
geleistet", so Brigitte Hahn, Projektleiterin des Import Shop Berlin.
"Der prachtvolle Messestand im Stil eines orientalischen Souks war
ein echter Besuchermagnet. Im kommenden Jahr werden zum ersten Mal
gleich mehrere Länder im Fokus stehen. Dann widmet sich der Import
Shop der Seidenstraße mit ihrer reichen Kunst- und
Handwerkstradition."

Das Angebotsspektrum der diesjährigen Veranstaltung bewerteten 82
Prozent der Besucher mit sehr gut und gut. Mehr als 97 Prozent der
Teilnehmer an einer repräsentativen Umfrage zeigten sich mit ihrem
Messebesuch zufrieden. Rund 97 Prozent würden den Import Shop Berlin
ihren Verwandten, Freunden beziehungsweise Bekannten weiterempfehlen.
Ebenso viele äußerten die Absicht, die exotische Shoppingmeile auch
im kommenden Jahr zu besuchen. Die Umfrageergebnisse liegen in allen
wichtigen Parametern auf dem hohen Niveau des Vorjahres.

Der Import Shop Berlin war 1962 unter dem Namen "Partner des
Fortschritts" als Sonderschau der Deutschen Industrieausstellung
gestartet worden. Die 50. Ausgabe der Veranstaltung hatte am Mittwoch
Harald Wolf, Berlins Bürgermeister und Senator für Wirtschaft,
Technologie und Frauen, mit einem Rundgang eröffnet.

Partnerland Marokko: Wirtschaftliche Beziehungen weiter ausbauen
"Der Import Shop Berlin präsentiert sich als weltweiter Marktplatz
für lokale Produkte", unterstreicht Ahmed Saber, Geschäftsträger a.i.
des Königreichs Marokko in der Bundesrepublik Deutschland. "Dieses
seit 50 Jahren erfolgreiche Konzept trägt zur großen Reichweite und
Ausstrahlung dieser Veranstaltung bei. Wir nutzten die Einladung als
Partnerland, um die Besucher von der Vielfalt des marokkanischen
Handwerks sowie von der Kreativität und vom Fachwissen seiner
Handwerker zu überzeugen. Schon heute gehört Deutschland zu den
wichtigsten Handelspartnern Marokkos. Wir sind davon überzeugt, dass
die vielfältigen Beziehungen zwischen beiden Ländern weiter ausgebaut
werden können."

Tahar Amiar, Direktor des "Maison de l'Artisan": "Der Import Shop
bot unseren Kunsthandwerkern intensiven und direkten Kontakt mit
Konsumenten, Händlern und Organisationen. Er ist für sie eine ideale
Gelegenheit, den Markt kennen zu lernen. Das 'Maison de l'Artisan'
unterstützt sie dabei, bis sie lernen, mit eigenen Flügeln zu
fliegen. Ich habe in den vergangenen Tagen zum Beispiel beobachtet,
dass die Deutschen sehr an natürlichen und natürlich hergestellten
Produkten interessiert sind: an Ölen, Lederprodukten oder der
marokkanischen Kochschüssel Tagine aus Ton.".

Stimmen von Ausstellern

Sylvia Stoutjesdyk, Inhaberin "Flor de Luna" (Niederlande) ist zum
ersten Mal auf der Messe. Sie verkauft Jacken und Mäntel aus
Merinowolle mit ethnischen Mustern, mit Blumen und graphischen
Mustern in leuchtenden Farben. Ihr Angebot kommt insbesondere aus
Serbien. "Diese Messe ist wunderschön. Man hat hier die ganze Welt
auf einem Raum versammelt. Die Atmosphäre ist offen und verspielt,
andere Messen sind viel strenger reglementiert. Ich bin sehr froh,
dass ich hier bin. Ich hatte schon beim Auspacken Anfragen von
Grossisten. Neue Kunden lernen mich hier kennen. Sie haben gesagt,
sie würden jetzt schon sparen, um im nächsten Jahr wieder an meinem
Stand einzukaufen. Ich komme auf jeden Fall wieder."

Roosevelt Konrad Adjasoo, All Round Marketing (Ghana), ist zum 26.
Mal auf dem Import Shop dabei. Er vertritt in diesem Jahr 17 kleine
Anbieter seines Landes, im vergangenen Jahr waren es 15. Im nächsten
Jahr möchte er die Anzahl noch einmal steigern. "Der Markt wächst.
Auf Grund der Wirtschaftskrise ist der Absatz aktuell nicht so gut
wie im letzten Jahr. Aber die Kunden schätzen unsere Produkte. Wir
haben zum Beispiel zum ersten Mal Weihnachtskrippen verkauft. Die
Deutschen mögen außerdem antik aussehende funktionale
Einrichtungsutensilien. Die Grossisten und Einzelhändler legen Wert
auf recyceltes Material, wie Figuren aus alten Eisenteilen."

Ali Ileri, Inhaber Ottoman GmbH (Türkei / Deutschland): "Wir
nehmen zum zehnten Mal teil und ich bin sehr zufrieden mit dem
diesjährigen Import Shop. Die Berliner und Brandenburger sind sehr
offen für Neues und auch bereit, für Qualität zu bezahlen. In diesem
Jahr haben wir zum Beispiel erstmals Naturzahnbürsten im Angebot, die
aus den Wurzeln des Zahnbürstenbaums hergestellt werden. Die
Nachfrage ist sehr groß. Von den Geschenksets unserer Serie mit
Olivenkosmetik haben wir inzwischen mehr als 4.000 Stück verkauft.
Auch die kleinen Beutel mit Lavendel gingen sehr gut. Die Besucher
mögen es, wenn sie die geschichtlichen Hintergründe von Produkten wie
Taufschüsseln aus Keramik oder alten Ölbehältern erfahren. Zum
thematischen Schwerpunkt Seidenstraße im kommenden Jahr habe ich
bereits viele Ideen."

Paula Cabalá, l'officina del cioccolato (Italien): "Ich bin zum
ersten Mal auf dem Import Shop und war unsicher, was und wie viel ich
nach Berlin mitnehmen sollte. Jetzt sind wir einerseits zufrieden,
dass wir so viel verkauft haben, andererseits traurig, dass wir den
Besuchern am letzten Tag nicht mehr das volle Sortiment anbieten
konnten. Wir sind zwar eine Familienfirma, es sind aber nur die
Frauen, die in der Manufaktur stehen. Für mich ist die Teilnahme am
Import Shop auch eine emotionale Sache, denn mein Großvater stammt
aus Berlin. Das Anmeldeformular für den Import Shop 2012 habe ich
bereits ausgefüllt."

Susanne Kümper (Deutschland / Ägypten) präsentierte mit ihrem
neuen Projekt "Cairo Fashion Art" junge ägyptische Designerinnen
zwischen Tradition und Moderne. Der Import Shop bot ihr unter anderem
Gelegenheit, Marktforschung zu betreiben. "Ich war angenehm
überrascht, wie viel Interesse unserem Projekt vom ersten Tag an
entgegengebracht wurde. Das Publikum stellte konkrete Fragen und gab
fundierte Anregungen, die wir alle an die Designerinnen weiterreichen
werden. Wir hatten hier die Gelegenheit, die Produktentwicklung
direkt mit den Kunden zu besprechen. So gestalten wir die Produkte
kontinuierlich weiter. Auf dem nächsten Import Shop sind wir wieder
präsent."

Jochen Proehl, Baksi-Stiftung (Türkei): "Mich hat das große
Interesse und die Aufgeschlossenheit des Messepublikums sehr
beeindruckt. Insofern ist der Import Shop Berlin ein hervorragendes
Schaufenster für einzelne Projekte und auch für die Händler aus der
ganzen Welt und allein schon wegen der vielen
Informations-möglichkeiten einen Besuch wert. Es ist sozusagen eine
Weltreise unter dem Funkturm."

Pietro Corrias, Oro Sardo (Italien / Deutschland) ist
Existenzgründer und zum ersten Mal auf dem Import Shop Berlin
vertreten: "Meine Produkte kommen hier sehr gut an, insbesondere das
Safranöl und der Safranhonig. Ich hatte in den vergangenen Tagen
viele interessante Geschäftskontakte, darunter auch mit Händlern aus
Japan und Spanien. Die Kunden schätzen die hohe Qualität meiner
Produkte. Ich werde 2012 sicher wieder teilnehmen."

Der Import Shop ist nicht nur Einkaufsmeile, sondern zugleich eine
wichtige Informationsplattform über die sogenannte Dritte Welt. So
führt die Deutsch-Simbabwische Gesellschaft hier seit mehr als zehn
Jahren Workshops für Schüler durch, bei denen es unter der
Überschrift "Fremdes entdecken - voneinander lernen" um das
Engagement für mehr Toleranz und gegen Fremdenfeindlichkeit geht. An
diesen Schlichtercamps beteiligten sich in diesem Jahr junge Leute
aus sechs Schulen Mecklenburg-Vorpommerns. Inzwischen haben auch
Schulen aus Berlin und Brandenburg Interesse an einer Teilnahme in
2012 bekundet.

Veranstalter des Import Shop ist die Messe Berlin GmbH. Mehr unter
www.importshop-berlin.de

Der nächste Import Shop Berlin findet vom 7. bis 11. November 2012
statt. Der thematische Fokus liegt auf der Seidenstraße.

Aktuelles Bildmaterial auf unserer Website unter > Presse > Fotos.

* Die endgültigen Besucherzahlen finden Sie ab 14. November auf
www.importshop.de.



Pressekontakt:
Wolfgang Wagner
Pressereferent
Tel. 030 / 3038 2277
Fax: 030 / 3038 2278
wagner@messe-berlin.de


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