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Rheinische Post: Kliniken in Not

Geschrieben am 21-05-2007

Düsseldorf (ots) - Von Antje Höning

Weil die deutsche Gesellschaft altert, werden die Krankenhäuser
künftig mehr zu tun bekommen. Dennoch werden 20 Prozent der Kliniken
bis 2020 vom Markt verschwinden, sagen die Forscher vom RWI. Wie
passt das zusammen? Ganz einfach: Die Überkapazität an
Krankenhaus-Betten ist schon jetzt hoch. Und sie wird wegen des
Bevölkerungsrückgangs und der zunehmenden Verlagerung von
Behandlungen in Praxen weiter zunehmen.
Doch eine unheilvolle Allianz von Politikern (und schlechten
Managern) verzögert das Gesunden der Klinik-Landschaft.
Bundespolitiker drückten den Kliniken im Zuge der Gesundheitsreform
eine Zwangsabgabe auf, die rentable Häuser ohne Not unter Druck
setzt. NRW-Politiker verweigern den Häusern ausreichend
Investitionsmittel, die ihnen eine Spezialisierung erlauben. Vor
allem wehren sich Lokalpolitiker mit fragwürdigsten Argumenten gegen
die Schließung unwirtschaftlicher Kliniken. Dabei kommt es Patienten
zugute, wenn sie in Kliniken behandelt werden, die viele Fälle und
große Routine haben. Die Zeiten, in denen jedes Kreiskrankenhaus
einmal im Monat eine Hirnblutung oder einen Darmkrebs behandelt,
müssen vorbei sein. Aus ökonomischen und erst recht aus ethischen
Gründen.

Originaltext: Rheinische Post
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=30621
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_30621.rss2

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Rückfragen bitte an:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2303


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