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Rheinische Post: Lust auf Europa - Von MARGARTETE VAN ACKEREN

Geschrieben am 01-03-2007

Düsseldorf (ots) - Frust, Ablehnung Wut - in der Gefühlslage der
Menschen ist beim Thema Europa Gleichgültigkeit fast schon die
positivste Haltung. Die Europäische Union hat sich Meilen vom
Empfinden der Menschen entfernt. Das ist nicht nur traurig, sondern
auf Dauer sogar gefährlich.

Was setzt Angela Merkel dagegen? Die Frau, die in Deutschland auf
bescheidene, erreichbare Ziele setzt, um die Menschen nicht zu
enttäuschen, gibt sich auf europäischer Ebene geradezu verwegen
ehrgeizig: Europa soll endlich die alte Forderung, der dynamischste
Kontinent zu werden, einlösen. In einem Zeitraum von 30 Jahren soll
der Co2-Ausstoß um 20 oder gar 30 Prozent gesenkt werden. Auch den
Frust-Garanten Bürokratie soll die EU messbar eindämmen.

Die Kanzlerin hat damit selbst die Latte für die Bewertung der
deutschen Ratspräsidentschaft gelegt: Gelingt es in den nächsten
Monaten, eine tatsächliche Umsetzung dieser Ziele vorzubereiten, dann
wäre dies ein riesiger Erfolg. Es wäre eine Exit-Strategie aus einer
anhaltenden Anti-Europa-Stimmung. Zugleich aber gilt auch dies: Ein
Misserfolg wäre ein Fiasko. Denn von hohler Europa-Rhetorik hatten
die Bürger in den letzten Jahren genug.

Originaltext: Rheinische Post
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=30621
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_30621.rss2

Pressekontakt:
Rückfragen bitte an:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2303


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