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Lausitzer Rundschau: Ex-Kanzler Schröder kritisiert Nachfolgerin: PR-Feldzug

Geschrieben am 22-10-2006

Cottbus (ots) - Abrechnung, Aufarbeitung - die Schlagworte sind
gefunden, mit denen Gerhard Schröder seinen PR-Feldzug für sein Buch
startet. Nichts sorgt mehr für Aufmerksamkeit als das Geläster über
die Nachfolgerin. Diese kalkulierte Attacke gegen Angela Merkel, der
Vorwurf der Führungsschwäche - und kaum ein anderer dürfte einen
Politiker mehr treffen - hat zur erhofften Reaktion geführt: Die
Union schlägt zurück, das ohnehin große Interesse an den Memoiren
steigt, die Verkaufszahlen damit auch. So funktioniert das Geschäft.
Gut gemacht, Herr Schröder.
Doch bietet der Altkanzler bislang spektakulär Neues? Kanzlermemoiren
sind spannend, weil man sich einen Blick hinter die Kulissen der
Macht erhofft; weil man mehr über Zusammenhänge, politische Prozesse
und auch über Persönliches wissen will. Daran gemessen ist das, was
Schröder jetzt preisgegeben hat, enttäuschend. Wirklich Erstaunliches
offenbaren die ersten Buch-Auszüge nicht. Aber was nicht ist, kann ja
auf 544 Seiten noch werden.

Originaltext: Lausitzer Rundschau
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=47069
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_47069.rss2

Rückfragen bitte an:
Lausitzer Rundschau

Telefon: 0355/481231
Fax: 0355/481247
lr@lr-online.de


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