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WAZ: Die Öl-Katastrophe und ihre Folgen - Ein Menetekel - Leitartikel von Joachim Rogge

Geschrieben am 02-05-2010

Essen (ots) - Nichts hat dem Ansehen von George W. Bush mehr
geschadet, als das mangelhafte Krisenmanagement der US-Regierung nach
Hurrikan "Katrina". Wie ein Menetekel schwebt die Erinnerung an
dieses Versagen über Präsident Obama. Nun erlebt Obama seinen eigenen
"Katrina"-Moment und muss sich angesichts der Ölkatastrophe in der
Bucht von Mexiko als oberster Krisenmanager beweisen. Das erklärt,
warum der Präsident sich in der gebeutelten Region umsah.
Hilfsversprechen, verbunden mit Druck auf den Verursacher BP, sollen
im übrigen Amerika ein Stück weit den Eindruck vergessen machen, dass
ausgerechnet Obama die Risiken der Ölförderung vor Amerikas Küsten
auf die leichte Schulter genommen hatte. Vor einem Monat hatte Obama
entschieden, die lange ausgesetzten Tiefseebohrungen und die
Erschließung neuer Ölfelder auch an anderen Abschnitten der US-Küste
zu erlauben - eine taktische Entscheidung, um den Republikanern
Zugeständnisse beim Klimaschutz abzuringen. Obamas Image als "grüner
Präsident" hatte diese Entscheidung schwer ramponiert. Nach dem
Desaster in der Bucht von Mexiko steht der Präsident wegen seines
Kursschwenks Richtung Öllobby selbst unter Druck.

Originaltext: Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/55903
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Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 / 804-6528
zentralredaktion@waz.de


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