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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Barroso

Geschrieben am 16-09-2009

Bielefeld (ots) - Ein bisschen Klima, mehr Industrie, ein paar
Krisenrezepte, eine Prise Gerechtigkeit - so hat José Manuel Barroso
sein großes Ziel erreicht. Der alte und neue Präsident der
EU-Kommission hat sich mit Zugeständnissen an das Europäische
Parlament die Wiederwahl erkauft. Das ist aber gar nicht schlimm.
Kompromisse halten Europa am Leben.
Dabei haben Grüne und Sozialdemokraten bis zuletzt versucht, Barroso
zu verhindern. Sie hätten wahre Stärke zeigen können, wenn sie einen
eigenen Kandidaten präsentiert hätten. Das haben sie aber nicht
geschafft. Auch die Liberalen sind keine Barroso-Fans, haben sich
dann aber »umstimmen« lassen, nachdem dieser auf ihre Wünsche
eingegangen ist. Der EU-Kommissionspräsident war der Kandidat der
Staats- und Regierungschefs. Allein aus diesem Grund hat das
Parlament versucht, die Wangen aufzublasen.
Die Frage ist, ob Barroso all seine Versprechungen einlösen kann.
Spätestens wenn er seine neue Kommission vorstellt, legen die
Fraktionen ihre Forderungen wieder vor. Sie werden auf ihr Recht
bestehen.

Originaltext: Westfalen-Blatt
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/66306
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_66306.rss2

Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261


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