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Mitteldeutsche Zeitung: zu Stasi und Bundestag

Geschrieben am 26-05-2009

Halle (ots) - Es gibt kein starkes Argument, die Stasi-Überprüfung
früherer Bundestage abzulehnen. Sie würde zutage fördern, dass auch
der eine oder andere Parlamentarier verführbar war - jenseits jener
Hand voll, von der man es schon weiß. Außerdem würde sie den Blick
auf das Wesentliche lenken. Das Wesentliche ist nicht das
individuelle Versagen, sondern die Arbeitsweise der Staatssicherheit.
Ob und in welcher Weise sie Einfluss genommen hat auf politische
Entscheidungen, ist die ebenso offene wie spannende Frage. Übrigens
wäre der Check auch ein Beitrag zum Zusammenwachsen im 20. Jahr des
Mauerfalls. Denn das gelingt immer noch am besten, wenn die
Ostdeutschen das Gefühl haben, sie werden genau so behandelt wie die
Westdeutschen.

Originaltext: Mitteldeutsche Zeitung
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/47409
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_47409.rss2

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Jörg Biallas
Telefon: 0345 565 4300


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