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Rheinische Post: Bischöfe und Laien

Geschrieben am 08-05-2009

Düsseldorf (ots) - Von Gregor Mayntz

Die geplatzte Wahl eines neuen Präsidenten für das Zentralkomitee
der deutschen Katholiken ist nicht irgendeine gescheiterte
Abstimmung. Das Misstrauen der Bischöfe hat die katholischen Laien
schwer getroffen. Denn der Vorgang ist ohne Beispiel.
Insofern lässt sich vermuten, dass die fehlende
Zwei-Drittel-Zustimmung der Bischofskonferenz für den hessischen
CDU-Staatssekretär Heinz-Wilhelm Brockmann nicht allein in seiner
Person begründet ist. Zwar bietet Brockmann als Mitgründer der
Vatikan-kritischen Organisation "Donum Vitae" Angriffsfläche. Auch
mag es sein, dass die üblichen Animositäten zwischen
ZdK-Verantwortlichen den Boden für den spektakulären Schritt mit
bereiteten. Doch durch dezente Hinweise hätte sich die Erschütterung
für den deutschen Katholizismus vermeiden lassen. Das Nein der
Bischöfe zu den Plänen der Laien ist deshalb auch als
Auseinandersetzung um die Richtung zu verstehen, die die katholische
Kirche in Deutschland gehen soll. Der eine oder andere Bischof mag da
einen Denkzettel für nötig befunden haben - nicht ahnend, dass die
Summe der Unzufriedenheit zur Blockade führte. Nun sind die Bischöfe
mit in der Pflicht, einen Ausweg zu finden.

Originaltext: Rheinische Post
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Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2303


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