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Reifendruckkontrollsysteme sollen Pflicht werden

Geschrieben am 30-01-2009

Hannover (ots) -

- EU-Kommission macht sich für Verkehrssicherheit und Umweltschutz
stark
- Reifendruckkontrollsysteme sollen ab 2012 in neuen
Fahrzeugmodellen Pflicht werden
- Continental setzt sich für Systeme ein, die zuverlässig und
reifenindividuell bei einem Minderdruck von zehn Prozent den
Fahrer informieren
- Continental warnt vor Systemen mit zu niedriger Messgenauigkeit
- Die Betriebskosten der europäischen Pkw könnten mit einer
genauen Reifendrucküberwachung jährlich um 3,4 Milliarden Euro
gesenkt werden

Reifendruckkontrollsysteme sollen nach dem Willen der
EU-Kommission ab 2012 Pflicht in neuen Fahrzeugmodellen werden. Damit
will die Kommission sowohl den Umweltschutz stärken als auch die Zahl
der Unfälle durch Reifenausfälle zurückdrängen. Der Hintergrund: Nur
der korrekte Luftdruck sichert den Kraftstoff sparenden niedrigen
Rollwiderstand, schleichender Luftverlust ist die Hauptursache von
Reifenausfällen. Der internationale Automobilzulieferer Continental
empfiehlt dabei dringend, genau messende Systeme vorzuschreiben, die
schon bei geringem Luftverlust Alarm geben. Bereits kleine Schäden am
Reifen können gravierende Folgen haben.

Mit ihrem Vorschlag kommt die EU-Kommission der Forderung von
Automobilclubs und Autofachleuten nach. So unterstreicht auch Enno
Pflug, Sprecher der Continental-Division Interior, den hohen
Sicherheitsgewinn solcher Systeme: "Reifenplatzer werden gerade bei
hohen Geschwindigkeiten zum Risiko für Verkehrsteilnehmer",
beschreibt er das Problem. "Wenn ein Fahrer deshalb die Kontrolle
über den Wagen verliert, sind sofort auch viele andere
Verkehrsteilnehmer stark gefährdet." Continental, betont er, hat
lange Erfahrung mit Reifendruckkontrollsystemen. "Rund 90 Prozent
aller Reifenausfälle werden durch langsamen Druckverlust ausgelöst",
erläutert er. Ursache können kleine Durchstiche von Schrauben und
Nägeln oder schadhafte Ventile sein. Wenn der Autofahrer durch ein
genau messendes Kontrollsystem rechtzeitig gewarnt wird, kann er
entweder Luft nachfüllen oder - wenn nötig - einen neuen Reifen
montieren lassen. Jeder dritte Wagen ist in Deutschland mit falschem
Luftdruck unterwegs, weiß Pflug. Wenn alle Pkw mit richtigem
Reifendruck unterwegs wären, könnten die Pkw-Betriebskosten allein in
Europa um jährlich 3,4 Milliarden Euro gesenkt werden. Durch zu
niedrigen Luftdruck steigt der Rollwiderstand deutlich an, so dass
unnötig Kraftstoff verbraucht und mehr CO2 als nötig in die Umwelt
entlassen wird, zusätzlich verlängern sich die Bremswege vor allem
auf nasser Straße.

Fahrwerk- und Reifenexperten raten dringend dazu, die
Alarmschwelle bei der Unterschreitung der Normwerte niedrig zu
halten, um die Sicherheit vor Reifenausfällen zu erhöhen. Continental
setzt sich dafür ein, dass ein verpflichtendes
Reifendruckkontrollsystem den Fahrer sofort informiert, wenn der
tatsächliche Luftdruck in wenigstens einem Reifen um zehn Prozent vom
optimalen Luftdruck abweicht. Die Continental-Experten warnen
gleichzeitig vor einer zu weich ausgelegten technischen Richtlinie:
Würde die Gesetzgebung eine Alarmschwelle bei Erreichen eines um 25
Prozent reduziertem Reifendruck erlauben, so würden immer mehr
Autofahrer mit einem deutlich zu niedrigen Reifendruck fahren, da das
selbständige Kontrollieren dann aus Bequemlichkeit vernachlässigt
werden würde. Dies ginge dann zu Lasten der Betriebskosten, des
Kraftstoffverbrauchs und der Sicherheit.

Der Continental-Konzern gehört mit einem anvisierten Umsatz von 25
Mrd Euro im Jahr 2008 weltweit zu den führenden Automobilzulieferern.
Als Anbieter von Bremssystemen, Systemen und Komponenten für Antrieb
und Fahrwerk, Instrumentierung, Infotainment-Lösungen,
Fahrzeugelektronik, Reifen und technischen Elastomerprodukten trägt
das Unternehmen zu mehr Fahrsicherheit und zum Klimaschutz bei.
Continental ist darüber hinaus ein kompetenter Partner in der
vernetzten, automobilen Kommunikation. Das Unternehmen beschäftigt
derzeit rund 146.500 Mitarbeiter an nahezu 200 Standorten in 36
Ländern.

Originaltext: Continental AG
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/22259
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_22259.rss2
ISIN: DE0005439004

Pressekontakt:
Enno Pflug
Externe Kommunikation Division Interior
Continental Automotive GmbH
Sodener Straße 9
65824 Schwalbach am Taunus
Tel.: 06196 87-2515
enno.pflug@continental-corporation.com

Alexander Lührs
Leiter Öffentlichkeitsarbeit Pkw-Reifen
Continental AG
Büttnerstraße 25
30165 Hannover
Tel.: 0511 938-2615
alexander.luehrs@conti.de

Mediendatenbank im Internet:
www.mediacenter.continental-corporation.com


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