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EU muss konkrete Schritte zur Lösung der Tibetfrage unternehmen - EU-Abgesandter für Tibetfrage gefordert

Geschrieben am 03-12-2008

Berlin (ots) - Die EU muss konkrete Schritte unternehmen, um zu
einer Lösung der Tibetfrage beizutragen, forderte heute die
International Campaign for Tibet aus Anlass des bevorstehenden
Besuchs des Dalai Lama im Europaparlament und seines Treffens mit
Frankreichs Staatspräsident Sarkozy. "Die EU muss anerkennen, dass
internationale Appelle an die chinesische Staatsführung nicht
ausreichen", äußerte sich Kai Müller, Geschäftsführer der
International Campaign for Tibet Deutschland. Die EU sollte daher
schnellstmöglich einen Abgesandten bestimmen, der beide Seiten, die
chinesische wie die tibetische, bei der Lösung von konkreten
Problemfeldern unterstützt, so ICT. "Damit würde Europa mit einer
Stimme sprechen und auf konstruktive Weise zur Lösung der Tibetfrage
beitragen, die sich überdies in einer äußerst kritischen Phase
befindet," ergänzte Müller.

Müller verwies auf eine Stellungnahme des britischen
Außenministeriums vom 29. Oktober, mit der London unter anderem
erklärt hatte, dass keine Regierung, die für die Wahrung der
Menschenrechte weltweit eintrete, in Bezug auf die Tibetfrage
"schweigen oder Desinteresse zeigen" könne. "Der Dalai Lama genießt
in Europa und insbesondere auch in Deutschland eine hohe
Wertschätzung und konkrete Maßnahmen der EU würden auf große
Zustimmung treffen", so Müller weiter. Insbesondere die Verschiebung
des EU-China-Gipfels unterstreiche nochmals die Bedeutung der
Tibetfrage. Unter anderem Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso
hatte die Verschiebung des Gipfels durch die chinesische Seite
kritisiert und insbesondere das Treffen zwischen Frankreichs
Präsident Sarkozy und dem Dalai Lama am 6. Dezember in Danzig
verteidigt.

Ein Abgesandter der EU könnte die Haltung der EU gegenüber der
chinesischen Führung und dem Dalai Lama deutlich machen, deren
Positionen zur Kenntnis nehmen und bei der Identifizierung von
konkreten Problemfeldern helfen und relevanten Gremien der EU
Empfehlungen vorlegen, so ICT. Die EU könne auch auf eine große
Erfahrung in Fragen von Konflikt- und Krisenbewältigung zurückgreifen
und damit effektiv zur Lösung der Tibetfrage beitragen, schloss
Müller.

Eine englischsprachige Pressemitteilung der International Campaign
for Tibet kann hier eingesehen werden:
http://savetibet.org/news/newsitem.php?id=1397 .

Originaltext: International Campaign for Tibet
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/54363
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_54363.rss2

Pressekontakt:
Kai Müller
Geschäftsführer
International Campaign for Tibet Deutschland e.V.
Schönhauser Allee 163
10435 Berlin
Tel.: +49 (0) 30 27879086
Fax: +49 (0) 30 27879087
E-Mail: kai.mueller@savetibet.de
www.savetibet.de
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