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Westfalen-Blatt: Das Westfalen-Blatt (Bielefeld) kommentiert:

Geschrieben am 26-11-2008

Bielefeld (ots) - Die Europäische Union setzt die Bundesregierung
mit ihrem 200-Milliarden-Programm und der Forderung nach einer
vorübergehenden Herabsetzung der Mehrwertsteuer unter Druck, die
Opposition im eigenen Land wirft der Bundeskanzlerin Planlosigkeit in
der aktuellen Wirtschafts- und Finanzkrise vor, selbst die
Schwesterpartei CSU, eigene Parteimitglieder und die Mehrzahl der
Bundesbürger fordern Steuersenkungen.
Doch Angela Merkel hält in diesen stürmischen Zeiten das Ruder fest
in der Hand, lässt sich von ihrem Kurs, den sie für richtig hält,
nicht abbringen. Das ist zunächst einmal in Ordnung. Von der
Regierungschefin kann man erwarten, dass sie nicht in Hektik
verfällt. Bereits in der Bankenkrise hat sie unaufgeregt die
notwendigen Maßnahmen ergriffen.
Merkel sollte dennoch noch einmal überlegen, ob dies nicht doch der
richtige Zeitpunkt für längst überfällige Steuersenkungen ist. Nicht
auf Pump natürlich, nicht zu Lasten der folgenden Generationen. Im
Geldbeutel wird der Bürger vor Weihnachten deshalb noch nicht mehr
Geld haben. Doch damit kann man Vertrauen schaffen. Hat man den
Bürger in der Krise an seiner Seite, lässt sich diese leichter
überwinden.

Originaltext: Westfalen-Blatt
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/66306
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_66306.rss2

Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261


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