(Registrieren)

Stuttgarter Nachrichten: zur Einigung im Metall-Tarifstreit

Geschrieben am 12-11-2008

Stuttgart (ots) - Die Arbeitgeber hatten im Tarifpoker zuletzt die
besseren Karten. Überall dort, wo ohnehin die Bänder stillstehen,
hätte ein Arbeitskampf kaum Wirkung gezeigt. Mehr noch: Die IG Metall
hätte den Arbeitgebern sogar beim Sparen geholfen, da sie an
Streiktagen das Gehalt der organisierten Teilnehmer bezahlt. Dem
trägt der Tarifabschluss Rechnung, indem die Laufzeit mit 18 Monaten
sechs Monate länger ausfällt als von der Gewerkschaft angestrebt. Das
beschert den Betrieben größere Verlässlichkeit in ihrer
Kostenplanung. Zudem können sie die zweite Stufe der Erhöhung in
Abstimmung mit dem Betriebsrat um bis zu sieben Monate nach hinten
verschieben. Damit können auch Firmen die Erhöhung schultern, denen
es weniger gut geht.

Originaltext: Stuttgarter Nachrichten
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/39937
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_39937.rss2

Pressekontakt:
Stuttgarter Nachrichten
Chef vom Dienst
Joachim Volk
Telefon: 0711 / 7205 - 7110
cvd@stn.zgs.de


Kontaktinformationen:

Leider liegen uns zu diesem Artikel keine separaten Kontaktinformationen gespeichert vor.
Am Ende der Pressemitteilung finden Sie meist die Kontaktdaten des Verfassers.

Neu! Bewerten Sie unsere Artikel in der rechten Navigationsleiste und finden
Sie außerdem den meist aufgerufenen Artikel in dieser Rubrik.

Sie suche nach weiteren Pressenachrichten?
Mehr zu diesem Thema finden Sie auf folgender Übersichtsseite. Desweiteren finden Sie dort auch Nachrichten aus anderen Genres.

http://www.bankkaufmann.com/topics.html

Weitere Informationen erhalten Sie per E-Mail unter der Adresse: info@bankkaufmann.com.

@-symbol Internet Media UG (haftungsbeschränkt)
Schulstr. 18
D-91245 Simmelsdorf

E-Mail: media(at)at-symbol.de

170189

weitere Artikel:
  • Westfalenpost: Ausgeträumt Metall-Abschluss ein Sieg der Vernunft Hagen (ots) - Von Stefan Pohl Die Träumer in der Metall- und Elektroindustrie, die allen Ernstes an einen Tarifabschluss in der Nähe der geforderten acht Prozent geglaubt haben, sind auf dem Boden der Realitäten gelandet. Aber nicht allzu hart. Denn die Einigung in Baden-Württemberg, die heute in NRW übernommen werden dürfte, ist alternativlos vernünftig, und das aus mehreren Gründen. Ein Streik zum jetzigen Zeitpunkt hätte den konjunkturellen Abschwung - ob er nun in einer Rezession mündet wie die Wirtschaftsweisen zu wissen glauben mehr...

  • Ostsee-Zeitung: OSTSEE-ZEITUNG Rostock zu Ostsee-Pipeline Rostock (ots) - Nun droht also Premier Putin mit einem Baustopp für die Ostsee-Pipeline. Schaut der Westen bald in die Röhre? Wohl kaum. Martialische Drohgebärden gehören inzwischen zum Standardrepertoire des Kreml und sollen von einem neuen Selbstbewusstsein künden. Die Pipeline ist für Russland viel zu wichtig, als dass man die milliardenschweren Pläne einfach auf dem Grund der Ostsee versenken würde. Die Röhre ist quasi Russlands Eintrittskarte auf dem westeuropäischen Gasmarkt. Und der braucht enorme Mengen aus den Weiten Sibiriens. mehr...

  • WAZ: Augenmaß und Weitsicht - Kommentar von Christopher Shepherd Essen (ots) - Mit dem Metall-Abschluss haben die Tarifpartner Augenmaß bewiesen und es nicht auf schädliche Streiks ankommen lassen. So hat die IG Metall ihre Lohnforderung mit Blick auf die Finanzkrise klar herunterschrauben müssen. Zudem wurde berücksichtigt, dass die Inflationsgefahr (bislang ein Argument für deutlich mehr Geld) bei einem Abschwung sinkt, da die Nachfrage zurückgeht und kaum Spielraum für Preissteigerungen besteht. Auf der anderen Seite konnten die Arbeitgeber die Beschäftigten nicht mit Almosen abspeisen. Schließlich mehr...

  • Rheinische Post: Die neue IG Metall Düsseldorf (ots) - von Antje Höning Als Berthold Huber vor einem Jahr an die Spitze der IG Metall gerückt war, hofften viele auf eine pragmatischere Lohnpolitik. Huber hat Wort gehalten. Unter seiner Führung stimmte die Gewerkschaft einem Abschluss zu, der die verzwickte Lage der Metall-Branche berücksichtigt. Zwar hat sie in diesem Jahr prächtig verdient, doch die Finanzkrise - die Krise der Autoindustrie zeigt es - lässt kräftige Lohnerhöhungen nicht zu. Wichtiger als die eigentliche Lohnzahl ist ohnehin die Flexibilität, die der mehr...

  • Westdeutsche Zeitung: Tarifverhandlungen der Metall- und Elektroindustrie = von Martin Vogler Düsseldorf (ots) - Nach nur 22 Stunden war man sich bei der Metall- und Elektroindustrie Baden-Württemberg einig. Das passierte rekordverdächtig schnell, angesichts der ritualisierten Macht- und Taktikspiele, wie man sie sonst von Tarifverhandlungen kennt. Die rasche Lösung ist erfreulich, weil die Gefahr eines Streiks gebannt ist. Der hätte angesichts der trüben Konjunkturaussichten fatal in die wirtschaftliche Landschaft gepasst. Beachtlich ist, dass sich die Gewerkschaft so schnell und so deutlich von ihrer Acht-Prozent-Forderung verabschiedet mehr...

Mehr zu dem Thema Aktuelle Wirtschaftsnews

Der meistgelesene Artikel zu dem Thema:

DBV löst Berechtigungsscheine von knapp 344 Mio. EUR ein

durchschnittliche Punktzahl: 0
Stimmen: 0

Bitte nehmen Sie sich einen Augenblick Zeit, diesen Artikel zu bewerten:

Exzellent
Sehr gut
gut
normal
schlecht