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NRZ: Rücktritt vor Islam-Konferenz (Berichtigte Neufassung)

Geschrieben am 11-03-2008

Essen (ots) - Berichtigte Neufassung
(Zitat im letzten Absatz nicht von Nakschbandi)

Aus der NRZ vom 12.3. bieten wir Ihnen zur freien Verwendung
folgenden Bericht an:

Empfindlicher Rückschlag für die von Bundesinnenminister Wolfgang
Schäuble (CDU) vor 18 Monaten ins Leben gerufene Deutsche
Islamkonferenz (DIK): Vor der mit Spannung erwarteten dritten Sitzung
des Gremiums am morgigen Donnerstag hat nach Informationen der in
Essen erscheinenden Neuen Ruhr/Neuen Rhein-Zeitung (NRZ) Walid
Nakschbandi, bekannter Autor und Geschäftsführer der Berliner
Fernsehproduktionsfirma AVE, die unter anderem für Sender wie 3Sat,
Arte, ARD und ZDF diverse Talkshow-Formate liefert, sein Mandat
niedergelegt. Innenminister Schäuble soll heute einen entsprechenden
Brief des gebürtigen Afghanen erhalten.

Dem Vernehmen sieht der in Kabul geborene Journalist keine Chance
mehr, sich gegen die fünf Vertreter der zumeist konservativen
muslimischen Verbände am Verhandlungstisch inhaltlich zu behaupten.
Diese hätten inzwischen ein "derart enormes Sagen", dass gegenläufige
Meinungen kaum mehr Gehör und Niederschlag in den gemeinsamen
Formulierungen fänden, erfuhr die NRZ aus dem Umfeld des
Bundesinnenministeriums. Die Islam-Konferenz , so ein Ministerieller
zur NRZ, entwickele sich aus Sicht Nakschbandis "zu einer Farce, die
dem Ansehen der vielen nicht in Verbänden organisierten Muslime
massiv schade".

Originaltext: Neue Ruhr Zeitung / Neue Rhein Zeitung
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/58972
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_58972.rss2

Pressekontakt:
Neue Ruhr Zeitung / Neue Rhein Zeitung
Redaktion

Telefon: 0201/8042607


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