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Matthias W. Birkwald: Rentenkompromiss schafft neue Ungerechtigkeiten

Geschrieben am 19-05-2014

Berlin (ots) - "Mit der heutigen Einigung der Koalition sind wir
endgültig in Absurdistan angekommen", erklärt Matthias W. Birkwald,
rentenpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. Er fährt fort:

"Andrea Nahles hat für das Rentenpaket mit dem Slogan
'Lebensleistung anerkennen und Gerechtigkeitslücken schließen'
geworben. Jetzt werden freiwillige Beiträge von Handwerkern für die
Rente ab 63 anerkannt, eine Verkäuferin, die zwei Jahre vor
Rentenbeginn arbeitslos wird oder Hartz IV bezieht, schaut in die
Röhre. Das ist ungerecht und hat nichts mit der Lebensleistung zu
tun; das ist eindeutig eine Niederlage der SPD. Sie hat sich von der
Frühverrentungskampagne der Arbeitgeber und der Union kleinkriegen
lassen.

DIE LINKE fordert deshalb, alle Zeiten der Arbeitslosigkeit
anzuerkennen und das Renteneintrittsalter für besonders langjährig
Versicherte nicht auf 65 Jahre ansteigen zu lassen. Das wäre ein
erster Schritt zu mehr Gerechtigkeit."



Pressekontakt:
Hendrik Thalheim
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Telefon +4930/227-52800
Telefax +4930/227-56801
pressesprecher@linksfraktion.de


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