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Rheinische Post: DIHK kritisiert Rundfunkgebühren auf PC scharf und appelliert an Politiker

Geschrieben am 14-09-2006

Düsseldorf (ots) - Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag
(DIHK)hat die für
2007 geplante Rundfunkgebühr auf PC von monatlich 5,52 Euro scharf
kritisiert. "Das wird die deutsche Wirtschaft mit bis zu 160
Millionen Euro im Jahr zusätzlich belasten", sagte
DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben der "Rheinischen Post"
(Freitagsausgabe). "Sollten ARD und ZDF in einigen Jahren die volle
Fernsehgebühr von 17,03 Euro auf PC erheben, wächst
die Belastung sogar auf rund eine halbe Milliarde Euro." Wansleben
warnte, jede weitere Belastung der Wirtschaft gehe auf Kosten von
Arbeitsplätzen. "Die Verantwortlichen in der Politik und bei den
Rundfunksendern sollten daher dem schleswig-holsteinischen Vorschlag
folgen und das Moratorium über die Aussetzung der Gebührenpflicht für
PC zunächst verlängern." Die dadurch gewonnene Zeit müsse genutzt
werden, "um ernsthaft über einen Systemwechsel bei der Finanzierung
des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und Fernsehens zu diskutieren".
Die Ministerpräsidenten wollen am kommenden Donnerstag über diese
Frage entscheiden. Der DIHK beruft sich bei den Zahlen auf eine
interne Berechnung. Demnach sind von den dreieinhalb Millionen
Unternehmen in Deutschland bereits eine Million bei der
Gebühreneinzugszentrale (GEZ) registriert. Die restlichen
zweieinhalb Millionen müssten dann die 5,52 Euro GEZ-Gebühr pro Monat
zahlen. Diese Rechnung sei noch konservativ, sagte Wansleben. Denn
viele Unternehmen unterhielten weitere Betriebsstätten, die auch
gebührenpflichtig würden.

Originaltext: Rheinische Post
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=30621
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Rheinische Post
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Telefon: (0211) 505-2303


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