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Lausitzer Rundschau: Zu dubiosen Anhängern eines Geistheilers in der Region Eine unterschätze Gefahr

Geschrieben am 15-02-2010

Cottbus (ots) - Es zwingt zum Lächeln, dieses seltsame Gerede von
"Heilströmen", auf die sich jeder einstellen kann, wenn er sich von
Leid und Krankheit befreien möchte. Menschen, die das Foto eines
längst verstorbenen Scharlatans anbeten und fest davon überzeugt
sind, seine Haare oder sein Sperma in Stanniolpapier würden ihnen
Gutes tun, können wir kaum ernst nehmen. Doch genau darin liegt die
Gefahr der "Bruno-Gröning-Freundeskreise". Sie wirken harmlos,
verschleiern ihre sektenhaften Züge und wirken so gerade auf Menschen
anziehend, die dringend nach Halt und Unterstützung suchen. Diesen
Hilfesuchenden wird suggeriert, sie müssten sich nur feste auf Bruno
verlassen, dann würde alles gut. Leiden sie trotzdem weiter an Angst,
Einsamkeit oder schweren Krankheiten, so seien sie selber schuld.
Dieser fatale Zirkelschluss hat nach Auskunft des
südbrandenburgischen Sektenbeauftragten der evangelischen Kirche
schon Menschen an den Rand des Selbstmords getrieben. Es ist also
höchste Zeit, die Freundeskreise ernst zu nehmen, über ihre Gefahren
aufzuklären und nach Gegenangeboten zu suchen. Wenn Menschen Not
leiden an Körper oder Seele, sollten sie nicht auf dubiose Heiler
angewiesen sein, sonst stellt sich die Gesellschaft damit ein
Armutszeugnis aus.

Originaltext: Lausitzer Rundschau
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Pressekontakt:
Lausitzer Rundschau

Telefon: 0355/481232
Fax: 0355/481275
politik@lr-online.de


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