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Neue Westfälische: Schleswig-Holstein wählt am 27. September Ende mit Schrecken PETER JANSEN

Geschrieben am 23-07-2009

Bielefeld (ots) - Schleswig-Holstein wählt am 27. September
Ende mit Schrecken
PETER JANSEN

Die Zwangsehe zwischen dem schleswig-holsteinischen
Ministerpräsidenten und CDU-Vorsitzenden Peter Harry Carstensen und
SPD-Landeschef Ralf Stegner ist endgültig geschieden.
Dabei ist das Ende mit Schrecken im Kieler Landeshaus nicht der
Beweis, dass die beiden großen Volksparteien CDU und SPD nicht
miteinander regieren können, sondern die zwangsläufige Folge einer
Rivalität zwischen zwei Männern, die gegensätzlicher kaum sein
können. Hier der jovial-gemütliche, bärtige Bauer Carstensen, der nie
nach höheren Ehren gestrebt hatte. Dort der kühl-intellektuelle,
ehrgeizige Fliegenträger Stegner, der aus seiner Geringschätzung der
politischen Fähigkeiten seines Koalitionspartners nie ein Hehl
gemacht hatte. Auch wenn Carstensen im Landtag das Gegenteil
behauptete: Diese beiden konnten nicht miteinander und daran ist die
Große Koalition gescheitert.
Denn die politischen Erfolge werden durch den lautstarken Krach am
Ende in den Hintergrund gedrängt. Immerhin haben sich die
Volksparteien auf eine richtungweisende Reform der Schulpolitik
verständigt, eine Aufgaben, die die CDU/FDP-Koalition in NRW bislang
nicht zustande gebracht hat.
Carstensen hofft jetzt, dass ihm die Neuwahl des Landtags die FDP als
Wunschkoalitionspartner beschert. Ob er mit dem überaus selbst- und
machtbewussten FDP-Landeschef Wolfgang Kubicki allerdings besser klar
kommt als mit Stegner, das wird von vielen zwischen Nord- und Ostsee
schon jetzt bezweifelt.

Originaltext: Neue Westfälische
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/65487
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_65487.rss2

Pressekontakt:
Neue Westfälische
Jörg Rinne
Telefon: 0521 555 276
joerg.rinne@neue-westfaelische.de


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