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Neue OZ: Kommentar zu Umwelt / Wasser

Geschrieben am 20-03-2009

Osnabrück (ots) - Umdenken erforderlich

Mit keiner Ressource gehen wir so gedankenlos und verschwenderisch
um wie mit dem Wasser. Wir - die Menschen in den Industriestaaten,
die häufig der Illusion erliegen, Wasser aus dem Hahn sei nicht nur
sauber und billig, sondern auch unbegrenzt verfügbar. Was viele aber
nicht wissen: Nur etwa ein 30stel des täglichen Wasserverbrauchs wird
durch Trinken, Duschen oder Spülen verursacht. Den Rest verschlingt
vor allem die Agrarwirtschaft.

Im krassen Gegensatz dazu haben etwa 900 Millionen Menschen auf
diesem Planeten nicht genügend sauberes Trinkwasser zur Verfügung,
täglich sterben deswegen 5000 Kinder an Durchfallerkrankungen. Dieses
Problem betrifft diejenigen, die ohnehin schon bettelarm sind. Das
Gesundheitsrisiko wird noch um ein Vielfaches durch ungeklärtes
Wasser und fehlende Latrinen erhöht.

Zudem lassen düstere Zukunftsprognosen erst recht die Alarmglocken
schrillen.
Was ist zu tun? Auf dem Weltwasserforum gab es viele Anstöße:
Techniken zum Wassersparen ausbauen, Vorräte effizienter nutzen,
Regenwasser in Haushalten verwenden. Das hilft aber noch nicht den
Durstenden in Afrika. Daher ist ein grundsätzliches Umdenken
erforderlich: H2O birgt schließlich wie Öl und Gas den Sprengstoff
für künftige Krisen und Kriege. Die Versorgung mit Trinkwasser als
Menschenrecht festzuschreiben könnte ein Weg sein, die
Staatengemeinschaft zur nötigen Solidarität zu zwingen.

Originaltext: Neue Osnabrücker Zeitung
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/58964
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_58964.rss2

Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: 0541/310 207


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