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Börnsen/Connemann: Staatliche Kulturförderung - ein fester Anker in der Krise

Geschrieben am 05-03-2009

Berlin (ots) - Anlässlich des Expertengesprächs des
Kulturausschusses im Deutschen Bundestag zu den Auswirkungen der
Wirtschaftskrise auf die Kulturförderung erklären der kultur- und
medienpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Wolfgang
Börnsen (Bönstrup) MdB und die Berichterstatterin für Spenden und
Sponsoring Gitta Connemann MdB:

Die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise auf die
Kulturförderung sind in Deutschland bislang nicht gravierend. Der
Grund: Über 90 Prozent der direkten Finanzierung von Kultur tragen in
verlässlicher Weise die öffentlichen Hände. Bei einem
Expertengespräch des Kulturausschusses im Deutschen Bundestag wurde
klargestellt: Auf die Kulturförderung durch Bund, Länder und Kommunen
ist Verlass, auch ohne Staatsziel-Bindung.

Das Beispiel: Der Bundeskulturetat ist in den letzten Jahren
kontinuierlich um insgesamt 7,8 Prozent gestiegen. Und eine Erhöhung
für 2010 ist von Staatsminister Bernd Neumann MdB angekündigt. So
sollten auch Länder und Kommunen, die Hauptträger der staatlichen
Kulturförderung, es praktizieren. Kulturförderung ist
Zukunftsförderung.

Anders als z.B. in den USA besteht in Deutschland kein Grund zur
Panik. Gleichwohl müssen wir mittelfristig private Stiftungen,
Spender und Sponsoren für Kunst und Kultur ermutigen, ihre hilfreiche
Tätigkeit fortzusetzen. Der Kulturbereich kann auf diese private
Förderung nicht verzichten. Sie sind das Spielbein der Förderung.

Wir appellieren an alle, keine Kurzschlusshandlungen zu
verursachen. Kulturförderung steigert immer auch das öffentliche
Ansehen. Ein abrupter Ausstieg aus der Förderung würde langfristige
mühevolle Aufbauarbeit zerstören. Getroffene Förderungszusagen werden
sicher eingehalten, wie das Expertengespräch ergab.

Der Bund hat mit dem Konjunkturprogramm II sogar noch weitere
Anstrengungen für Kulturhilfen unternommen. Die Länder und Kommunen
können die bereit gestellten Mittel des Konjunkturprogramms II auch
für die Sanierung von Kulturbauten einsetzen. Dafür hat sich die
Unionsfraktion besonders stark gemacht.

Originaltext: CDU/CSU - Bundestagsfraktion
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/7846
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_7846.rss2

Pressekontakt:
CDU/CSU - Bundestagsfraktion
Pressestelle
Telefon: (030) 227-52360
Fax: (030) 227-56660
Internet: http://www.cducsu.de
Email: fraktion@cducsu.de


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