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WAZ: NRW förderte den Hausärzte-Nachwuchs

Geschrieben am 08-10-2008

Essen (ots) - Im Kampf gegen den drohenden Mangel an Hausärzten in
ländlichen Gebieten und armen Städten des Ruhrgebiets schnürt die
schwarz-gelbe Landesregierung ein Aktionsbündel: Nach Informationen
der in Essen erscheinenden Westdeutschen Allgemeinen Zeitung soll es
künftig mehr Geld für den Hausarzt-Nachwuchs in der Ausbildung geben,
außerdem mehr Lehrstühle für Allgemeinmedizin, mehr
Studiengenehmigungen außerhalb der Numerus-clausus-Zwänge für
Abiturienten, Honorar-Zuschläge für Hausärzte, die in
"Notstandsgebieten" praktizieren, verbilligte Mieten für Praxen sowie
bessere Arbeitsbedingungen für Hausärzte auf dem Land - etwa durch
geteilte Notdienste.
Noch vor Weihnachten will das Kabinett diese Weichen in
Zusammenarbeit mit den Kassenärztlichen Vereinigungen und Kommunen
stellen, um den Hausarztberuf attraktiver zu machen. Dafür nimmt
Sozialminister Karl-Josef Laumann (CDU) im kommenden Jahr 1,5
Millionen Euro in die Hand. Damit sollen angehende Allgemeinmediziner
während ihrer zweijährigen Ausbildung in den Hausarztpraxen wie
Mediziner in der Klinikausbildung bis zu 4000 Euro im Monat erhalten.
Bislang verdienen sie 2000 Euro. Dafür sollen sich die Jungärzte
verpflichten, für ein paar Jahre in unterversorgten Gemeinden zu
arbeiten.

Originaltext: Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/55903
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_55903.rss2

Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 / 804-2727
zentralredaktion@waz.de


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