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Rheinische Post: Neue Banken-Welt Kommentar VON GEORG WINTERS

Geschrieben am 22-09-2008

Düsseldorf (ots) - Investmentbanking das war über Jahrzehnte der
Inbegriff vor allem angelsächsischer Geldscheffelei. Doch die
Finanzkrise ist wie ein Hurrican über die gesamte Geldindustrie
hinweggerast, und nun mutieren auch die letzten reinen
Investmentbank-Riesen zu Geschäftsbanken. Im Grunde stirbt ein
bedeutendes Stück des US-amerikanischen Kapitalismus. Muss man das
bedauern? Nein. Denn die neue Banken-Welt in Übersee schafft mehr
Sicherheit, weil so genannte Universalbanken mehr Garantien geben
können. Und das ist ganz wichtig für die Stabilität der Finanzmärkte
auf dem Globus viel wichtiger als der Glamour, den die Branche lange
Zeit der Wall Street beschert hat. Natürlich bleibt ein fahler
Beigeschmack. So lange gut laufende Kapitalmarktgeschäfte ihre Gier
nach dem großen Geld befriedigt haben, scherten sich die
Investmentbanken einen Dreck um den Rest der Welt. Jetzt, wo die
Finanzkrise sie in große Not getrieben hat, unterwerfen sie sich den
Regeln der Bankenaufsicht und hoffen darauf, dass mehr Kontrolle im
Krisenfall auch mehr Schutz bedeutet. So betrachtet ist das, was
derzeit in Amerika passiert, auch ein Sieg für das alte
Banken-Europa.

Originaltext: Rheinische Post
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Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2303


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