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LVZ: SPD-Generalsekretär Heil: Union schweißt mit ihren Kampagnen die Linkspartei zusammen

Geschrieben am 14-09-2008

Leipzig (ots) - SPD-Generalsekretär Hubertus Heil hat der
Linkspartei vorgeworfen, sie liefere in der Außen-, Sicherheits-,
Wirtschafts- und Sozialpolitik auf nationaler Ebene täglich den
Beweis, dass sie nicht regierungsfähig ist". Gegenüber der "Leipziger
Volkszeitung" (Montag-Ausgabe) bekräftigte Heil, deshalb könne "man
mit ihr im Bund nicht verantwortlich zusammen arbeiten".
Die SPD wolle den Wettbewerb im linken Lager "selbstbewusst"
aufnehmen, weil man als SPD "die stärkeren Antworten" habe, während
es die Linkspartei nicht einmal zu einem gültigen Grundsatzprogramm
geschafft habe. "In Kommunen und Ländern mag es Leute geben, die die
Linke von einer Protestpartei zu einer regierungsfähigen Kraft machen
wollen", ergänzte Heil. "Ich habe allerdings das Gefühl, dass diese
"Realos" wie der Berliner Wirtschaftssenator Harald Wolf oder der
sachsenanhaltinische Fraktionschef Wulf Gallert in ihren Bemühungen
von Fundamentalisten und Verantwortungsflüchtlingen unter Führung von
Oskar Lafontaine meilenweit zurück geworfen werden."
Der Union hielt Heil vor, sie lenke mit ihren "Rote-Socken-Kampagnen
von diesen Widersprüchlichkeiten ab und sie "schweißt damit in der
Linkspartei zusammen, was nicht zusammen passt"

Originaltext: Leipziger Volkszeitung
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/6351
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_6351.rss2

Pressekontakt:
Leipziger Volkszeitung
Büro Berlin

Telefon: 030/726 262 000


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