(Registrieren)

WAZ: Langfristig denken - Kommentar von Andreas Abs

Geschrieben am 09-09-2008

Essen (ots) - Erneut bescheinigt die OECD Deutschland, zu wenig
für Bildung auszugeben. Immer noch ist die Politik zu sehr darauf
ausgerichtet, die Folgen mangelhafter Bildung in Gestalt von
Arbeitslosigkeit abzumildern und den Sozialstaat auszubauen, weil
sich das kurzfristig bei Wahlen auszahlt. Langfristig erfolgreicher
wäre es, Jugendliche so gut auszubilden, dass das Risiko von
Arbeitslosigkeit von vornherein gering ist.

Die OECD weist auf den internationalen Wettkampf hin, der über
gut ausgebildete Köpfe entschieden wird. Deutschland muss die
Ausbildungsreserven bei Jugendlichen besser erschließen. Die
Abbrecherquoten im Studium und die Zahl derer, die schon die
Hauptschule ohne Abschluss verlassen, sind viel zu hoch. Das kann
sich das Land nicht leisten, zumal die Zahl der jungen Menschen
abnimmt.

Die Bundesregierung, aber vor allem die Länder müssen viel mehr
Geld in die Hand nehmen - für mehr Lehrer, für mehr Professoren, für
mehr Stipendien, für mehr individuelle Förderung.

Bildung darf kein Luxusgut sein, wenn das Land den Anschluss
halten will.

Originaltext: Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/55903
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_55903.rss2

Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 / 804-2727
zentralredaktion@waz.de


Kontaktinformationen:

Leider liegen uns zu diesem Artikel keine separaten Kontaktinformationen gespeichert vor.
Am Ende der Pressemitteilung finden Sie meist die Kontaktdaten des Verfassers.

Neu! Bewerten Sie unsere Artikel in der rechten Navigationsleiste und finden
Sie außerdem den meist aufgerufenen Artikel in dieser Rubrik.

Sie suche nach weiteren Pressenachrichten?
Mehr zu diesem Thema finden Sie auf folgender Übersichtsseite. Desweiteren finden Sie dort auch Nachrichten aus anderen Genres.

http://www.bankkaufmann.com/topics.html

Weitere Informationen erhalten Sie per E-Mail unter der Adresse: info@bankkaufmann.com.

@-symbol Internet Media UG (haftungsbeschränkt)
Schulstr. 18
D-91245 Simmelsdorf

E-Mail: media(at)at-symbol.de

157768

weitere Artikel:
  • WAZ: Sozialcharta für LEG-Mieter - Unsensibel - Leitartikel von Norbert Robers Essen (ots) - Mag sein, dass die Sozialcharta, die der US-Immobilienfonds Whitehall beim Kauf der 93 000 Wohnungen der Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) unterzeichnet hat, nicht einzigartig ist. Aber es ist eben auch nicht selbstverständlich, dass sich ein Investor derart haarklein vorschreiben lässt, was er in den kommenden zehn Jahren zu tun und zu lassen hat. Umso unverständlicher ist es, dass sich Whitehall und die zuständigen NRW-Ministerien bis heute weigern, die Liste der sozialen Verpflichtungen zu veröffentlichen. Der Hinweis mehr...

  • WAZ: SPD-Führung - Sozialökonomische Vernunft gesucht - Leitartikel von Thomas Wels Essen (ots) - Ruhe und Geschlossenheit, das ist nun die erste Führungsaufgabe des neuen Duos an der Spitze der SPD. Aber was folgt, wenn diese nicht ganz einfache Herausforderung gemeistert ist? Kandidat Steinmeier und Parteichef Müntefering müssen ihren Truppen Weisung geben, neues Selbstbewusstein einhauchen, sie müssen den Markenkern des Sozialen aufpolieren und zugleich - auch um Deutschland willen - ökonomische Vernunft walten lassen. Das ist leichter gesagt als getan. Schon der ebenso einfache wie richtige Müntefering-Satz, mehr...

  • Mitteldeutsche Zeitung: zu Gerangel um VNG Halle (ots) - Wie sich derzeit die Kommunen und die kommunal geprägte EWE bekämpfen, ist ein Trauerspiel. Die anderen VNG-Anteilseigner, der russische Energieriese Gasprom und die BASF-Tochter Wintershall, verhalten sich bisher ruhig. Doch warten sie wohl nur darauf, bei einer günstigen Gelegenheit selbst zuzuschlagen. Beide sind finanziell potent, doch an einer eigenständigen VNG dürften auch sie wenig Interesse haben. Es gilt, die Hängepartie schnell zu beenden. Originaltext: Mitteldeutsche Zeitung Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/47409 mehr...

  • Westfalen-Blatt: Das Westfalen-Blatt (Bielefeld) schreibt zum Bildungsbericht: Bielefeld (ots) - Die Pisa-Studie hat den Blick nach unten gelenkt, der jüngste OECD-Bildungsbericht schaut hinauf zur Spitze. Das Ergebnis ist in beiden Fällen gleich: Deutschland ist führend nur im Mittelmaß. Offenbar verleidet das deutsche Bildungssystem sogar den Spaß am Lernen. Wenn in Deutschland gerade einmal jeder dritte Schulabgänger weiterlernt und eine Hochschule besucht, während es im internationalen Vergleich mehr als jeder zweite ist, dann ist das ein Alarmsignal - auch wenn in vielen anderen Ländern mehr Berufsfelder einer mehr...

  • Westfalen-Blatt: Das Westfalen-Blatt (Bielefeld) zum Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan: Bielefeld (ots) - Die Bundeskanzlerin möchte lieber nicht darüber reden, wie lange der 2002 gestartete Afghanistaneinsatz noch dauern wird. Der heimische Verteidigungspolitiker Jürgen Herrmann (CDU) ist da schon mutiger. Er spricht von mindestens zehn Jahren. Dabei erscheint selbst das Jahr 2018 als Exit-Termin schon reichlich zuversichtlich. Die Aufgabe ist einfach zu gewaltig. Die Schwierigkeiten bei der Errichtung einer islamischen Zivilgesellschaft sind lange unterschätzt worden - von Deutschland, aber auch von den anderen 39 Partnern mehr...

Mehr zu dem Thema Aktuelle Politiknachrichten

Der meistgelesene Artikel zu dem Thema:

LVZ: Leipziger Volkszeitung zur BND-Affäre

durchschnittliche Punktzahl: 0
Stimmen: 0

Bitte nehmen Sie sich einen Augenblick Zeit, diesen Artikel zu bewerten:

Exzellent
Sehr gut
gut
normal
schlecht