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Mitteldeutsche Zeitung: zu EU-Sondergipfel

Geschrieben am 01-09-2008

Halle (ots) - Die Geschlossenheit der 27 Mitgliedstaaten scheint
nur ein bescheidenes Ergebnis dieses Sondergipfels. Doch das täuscht.
Anders noch als beim ersten Sondergipfel in der Geschichte der EU vor
fünf Jahren, als sich die Mitgliedsstaaten über die Teilnahme am
Irak-Krieg zerstritten, ließ man sich nicht auseinander dividieren.
Das ist ein viel stärkeres Signal an die russische Führung als
Sanktionen. Insofern hat dieser Gipfel seine Aufgabe erfüllt.

Aber Europa muss umdenken. Die Krise zeigt klarer als je, dass die
EU eine handlungsfähige politische Spitze braucht. Wenn es noch eines
Beweises für die überfällige EU-Reform bedurft hätte, jetzt liegt er
vor.

Originaltext: Mitteldeutsche Zeitung
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/47409
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Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Chefredaktion
Tel.: 0345 565 4300


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