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WAZ: Bedrohte Revier-Bäder - Kommentar von Hayke Lanwert

Geschrieben am 21-04-2008

Essen (ots) - Wohl jeder hat seine persönlichen Erinnerungen an
die Revierparks. Das Planschen mit den Kindern, das heimliche Bad in
lauer Sommernacht oder der allwöchentliche Männerabend in der Sauna.
In den 70er-Jahren, als die Parks errichtet wurden, waren sie noch
richtig chic. Moderne Freibäder mit komfortabler Infrastruktur und
großzügigen Saunen. Wohlige Wellness also für den industriell
geprägten Norden des Reviers.

Nun scheinen die Parks nicht mehr angesagt. Zumindest rein
rechnerisch stehen Besucherzahlen und Investitionsbedarf in keinem
Verhältnis. Jahrelang schon sinken die Zuschüsse des
Regionalverbandes Ruhr und der Städte. Kein Wunder also, dass die
Parks nicht mehr mithalten können mit Spaßbädern, mit luxuriösen
Sauna-Landschaften. Und nun, nun geht's nicht mehr weiter, müssen
Gutachter ran.

Schließen! Das Wort kennt man im Ruhrgebiet mittlerweile.
Schließt also Nienhausen, verbleibt zum Beispiel dem Essener Norden
einzig ein von einem Ruderverein über Wasser gehaltenes Freibad. Und
da droht die Stadt auch immer wieder den Stöpsel herauszuziehen. Der
Zuschüsse wegen.

Originaltext: Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/55903
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_55903.rss2

Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 / 804-2727
zentralredaktion@waz.de


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