Bremen (ots) - Bevor der Vollblutpolitiker und erfolgreiche Fraktionschef David McAllister selbst Ansprüche an höhere Weihen stellen konnte, überträgt Wulff ihm den Landesvorsitz vollkommen freiwillig und aus einer Position der Stärke heraus. Das schweißt die beiden noch enger zusammen; der Ministerpräsident wird sich auf seinen wichtigsten Abgeordneten noch besser als bisher verlassen können. (...) Gleichzeitig stellt Wulff rechtzeitig die Weichen für die Macht in Niedersachsen. Als CDU-Landesvorsitzender hat McAllister den ersten Zugriff auf künftige Spitzenkandidaturen für das Amt des Ministerpräsidenten - wenn Wulff denn will. Dass dies schon früher als 2013 sein könnte, ist entgegen allen Beteuerungen nicht ausgeschlossen. Einem ernsthaften Ruf nach Berlin würde sich Wulff sicher nicht verschließen.
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